05.12.2017

Der Ehrenamtsdulli: Jetzt eines der letzten Exemplare sichern!

Das bunte Vereinsleben im Taschenbuchformat & Hörbuch

Noch genau 123 Exemplare, dann ist Schluss mit dem EHRENAMTSDULLI ! Wer einem Trainer, Vorstandsmitglied, Spieler, einem anderen Ehrenamtlichen oder einem lieben Menschen eine Freude bereiten möchte, der sollte jetzt schnell zuschlagen! Wir verkaufen die letzten Exemplare für glatte 5 Euro statt 9,95 Euro (plus 1 Euro Versand bis 3 Bücher, danach maximal 3 Euro bei mehr Büchern). Lieber nicht lesen? Es gibt auch ein lebendiges Hörbuch für 7 Euro statt 12,95 Euro (plus 1 Euro Versand).

Ehrenamtsdulli: 50 Geschichten zum Schmunzeln, Nachdenken und Mitmachen

Dieses Buch und das Hörbuch sind ein bunter Strauß Geschichten, so wie sie in jedem Verein ablaufen. Hauptthemen sind der Jugendfußball und das Traineramt, doch die Geschichten gibt es in jedem Verein und in jeder Funktion. Die 50 Geschichten auf 160 Seiten sollen keine Comedy sein, auch wenn sie Ironie und Sarkasmus „satt“ enthalten. Dieses Buch und das Hörbuch sollen zum Nachdenken und Mitmachen anregen – und vor allem sollte der Leser oder Zuhörer alles mit einem Augenzwinkern betrachten.

Die Kapitel in der Übersicht

So sieht der geliebte Ehrenamtsdulli aus.

Der Verein: Ein unbezahlbares Geschenk
Mein große Ehrenamts-Idol
Das ist der Verein!
10 Gründe, warum ich Trainer bin
10 Gründe, warum ich kein Trainer bin
Die Jahreshauptversammlung
Ein Spieltag im Wandel der Zeit
Wer wird Jugendtrainer?
10 Erwartungen an einen Ehrenämtler
Ein Dialog der besonderen Art
Warum kostet der Vereinsbeitrag für mein Kind nur 6 Euro im Monat?
Was passiert bloß mit dem ganzen Vereinsbeitrag?
Wie ein Verein finanziell überlebt
Was macht der Trainer mit dem ganzen Geld?
15 Warum-Fragen, die sich jeder Trainer schon mal gestellt hat
10 Fragen, die kein Trainer braucht
Wo lerne ich Fußball spielen?
Der Vereinsbeitrag ist zu hoch!
20 Trainerweisheiten
50 Cent würde ich geben
Was hast du gegen meinen Sohn?
10 Satzanfänge, bei denen dem Trainer die Nackenhaare hoch gehen
Das Jahrhunderttalent
Im Heimatverein zu sein ist schön!
Fotos und Videos – ein Teufelskreis!
Die Abschlussfeier
Das Kreuz mit den Auswechslungen
10 Elternreaktionen auf ein 0:10
Fordern und fördern – ein schmaler Grad
Der neue Trikotsatz
Das Telefonat der besonderen Art
Wenn der große FC Bayern ruft
Die Elternbeschwerde
Die vergessenen Fußballschuhe
Ein ganz normaler Spieltag
Ein ganz normaler Trainingstag
Pokalturnier am Sonntag um 10 Uhr
Der 1. Mann im Leben
Der Trainersohn
Wer sind die Kinder – und wer die Eltern?
Wenn die Festplatte voll ist
Wenn der Trainertraum platzt
Was Trainer niemals sagen dürfen
Der Unterschied zwischen dem, der immer da ist, und dem, der ein Mal da ist
Die vermasselte Ehrung
Der größte Lohn des Ehrenamtes
Der Selbsttest: Bin ich ein nerviges Elternteil?
10 Tipps an Eltern und Spieler, damit der Trainer lange erhalten bleibt

LESEPROBE

Was hast du gegen meinen Sohn?
Ich sitze auf meiner Bierzeltgarnitur-Trainerbank, schaue dem Spiel meiner Mannschaft zu. Es läuft gut, wir führen 4:0, ich brauche kaum etwas zu sagen – herrlich, so ein sonniger Fußballnachmittag! Auf der anderen Seite sitzen zahllose Eltern und weitere Kinder (ja, auch Hunde), feuern ihr Team an. Ach, was für eine schöne Atmosphäre, zu mindestens in unserer Elternecke. Bei den gegnerischen Eltern kippt die Stimmung leicht, einige Eltern sehen die Felle ihrer Lieblinge davon schwimmen. Auch mein ehrenamtlicher Trainerkollege, etwas 55 Jahre jung und ein Routinier in Sachen Jugendarbeit, wirkt etwas hektisch und angespannt. So kenne ich ihn gar nicht, denn Sieg oder Niederlage sind ihm nicht so wichtig, was ist bloß los?

Und da sehe ich den Grund aller Gründe: Ein Vorbildvater hat sich auf der anderen Seite von der Bank erhoben, fuchtelt mit den Armen herum, redet auf die anderen Eltern ein. Ein paar Wortfetzen schallen herüber: „Dem werde ich mal die Meinung sagen ….!“ „So geht es nicht weiter …“ „Das lasse ich mir nicht gefallen …“ Dem nicht genug, nun macht sich der Vater aller Väter auf, kurvt um das eine Tor herum, stiefelt halb über das Feld, baut sich vor dem anderen Trainer auf und lässt seinen Emotionen lauthals freien Lauf:
Vater: „Was hast du eigentlich gegen meinen Sohn Christopher-Cedric (ein sehr beliebter Name bei Trainern und Lehrern)?“
Trainer: „Warum sollte ich etwas gegen ihn haben?

Vater: „Sein Kumpel Kevin (auch ein sehr beliebter Name bei Trainern und Lehrern) hat bisher 30 Minuten gespielt, mein Sohn nur 20 Minuten!“
Trainer: „Hast du die Zeit bei den anderen Spielern auch gestoppt?“

Vater (Blutdruck 240 zu 160, roter Kopf): „Was interessieren mich die anderen Kinder?“
Trainer: „Genau die Antwort habe ich erwartet.“

Vater (Blutdruck immer noch 240 zu 160, roter Kopf): „Was soll das heißen?“
Trainer: „Hör zu: Wir spielen 2-mal 20 Minuten, ich habe 12 Kinder, die alle spielen wollen, da muss jeder mal runter. Und dein Sohn hat sicherlich viel mehr gespielt als andere Kinder.“

Vater: „Das ist ja wohl auch klar, er ist ja auch der beste Spieler in dieser Trümmertruppe!“
Trainer: Keine Antwort.

Vater: „Ich werde mich beim Verein (wer in Gottes Namen ist eigentlich der Verein?) über dich beschweren, da muss sich etwas ändern!“
Trainer:. „Das können wir sofort ändern, gern kannst du die Mannschaft als Trainer übernehmen, dich gleich hier hinstellen, ich gehe dann auf die andere Seite.“

Vater: „Für so etwas habe ich keine Zeit, das sollen andere machen. Und außerdem zahle ich ja wohl Vereinsbeitrag.“

Ende.

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