07.09.2017

Lüneburger SK: „Natürlich bist als Spieler selbst und als Team enttäuscht!“

VfV Borussia 06 Hildesheim – Lüneburger SK (Sonntag, 15:00 Uhr)

Kann sich der LSK um Kapitän Stefan Wolk aus der Negativserie befreien?

Die Kurve beim Regionalligisten Lüneburger SK zeigt derzeit steil nach unten! In den vergangenen 4 Spielen setzte es jeweils eine Niederlage, dazu gab es in der eigenen Offensive wenig zu bestellen – droht jetzt schon harter Abstiegskampf? Der Kader wurde erneut auf vielen Positionen verändert – herrschte dadurch zu viel Unruhe? Und was ist der Hauptgrund für diese Negativserie – vor allem: kann sie schnell beendet werden? Co-Trainer Thomas Oelkers findet gewohnt klare, aber auch sachliche Antworten.

Thomas, 0:1 nach 45 Minuten, noch eine Halbzeit Zeit – warum kann das Team so einen Rückstand derzeit nicht biegen?
Wichtig ist erst einmal, dass die Chancen da sind. Natürlich ist das bitter, wenn du dann so ein Spiel nicht mehr biegst.

Wie stark schrillen die Alarmglocken derzeit?
Wie auch in der Vergangenheit in ähnlichen Situationen ist es wichtig die Ruhe zu bewahren und zu versuchen, an den richtigen Hebeln anzusetzen.

In der Vorsaison lange vom guten Start gezerrt – Bedenken, dieses Mal könnte es schneller ganz hart zugehen?
Es ist für uns jedes Jahr hart gewesen und man muss einen guten Saisonstart realistisch einordnen. Wir leben wie immer von der Weiterentwicklung der Mannschaft. Nur hier lag und liegt unsere Chance.

Vier Niederlagen in Folge – worin siehst du den Hauptgrund?
Bis auf das Altona-Spiel haben wir die Grundtugenden auf den Platz gebracht. Aber das alleine reicht eben nicht. Du musst dir den Mut, gerade für die Durchschlagskraft in der gegnerischen Hälfte, erarbeiten. Und natürlich dann auch irgendwann zwei, drei gute Chancen in Zählbares verwandeln.

Wie sehr ist das Selbstvertrauen angenagt?
Die Jungs ackern die Woche über für einen Erfolg am Wochenende. Natürlich bist als Spieler selbst und als Team enttäuscht, wenn du eine Ergebnis-Negativserie hast. Aber das gehört halt dazu, an den Dingen, die noch fehlen, in der nächsten Woche weiter zu arbeiten.

Reicht das Offensivspiel derzeit aus, um erfolgreich zu sein?
Wir sind überzeugt, nach dem Kaderabschluss eine gute Qualität zu haben. Auch hier wird es noch eine Entwicklung der einzelnen Spieler und Mannschaftsteile geben müssen.

Gab es zuletzt im Kader doch zu viel Wirbel, so dass die innere Balance derzeit fehlt?

Den Wirbel um die Wechselfrist habe ich nicht angeregt. Damit müssen aber alle leben.

An welchen Schraubstellen muss schnellstens gedreht werden?
Wie jedes Jahr, an den individuellen und dem Zusammenspiel des Ganzen.

Wie siehst du den kommenden Gegner und die Chancen?
Es wird heutzutage wahrscheinlich schon an noch einstelligen Spieltagen von Schicksalsspielen gesprochen, wenn wie wir am Sonntag ein Auswärtsspiel in Hildesheim haben... Es gibt in dieser Spielklasse keine schlechte Qualität. Wir werden uns in jedem Spiel als Mannschaft in Abhängigkeit des Gegners mit seinen individuellen Fähigkeiten vorbereiten.

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