12.10.2017

SV Wendisch Evern: „Wir müssen immer über unsere Schmerzgrenze gehen!“

SV Wendisch Evern – SC Uelzen 09 (Sonntag, 15:00)

Fährt der SVW mit Kapitän Maximilian Boelter (li.) einen Heimsieg ein?

Der SV Wendisch Evern steht zwar über dem Strich zu den Abstiegsplätzen, doch die Luft ist verdammt dünn! Packt das Team erneut den Ligaerhalt oder wird es dieses Mal mehr als eng. Trainer Merko Butenhoff ist von seinen Spielern überzeugt, sie müssen „nur“ ihre Hausaufgaben machen, dann wird am Saisonende wieder gefeiert. Erst einmal kommt es zum Kellerduell gegen Uelzen 09 – ein Dreier ist Pflicht! Wir hakten bei Merko Butenhoff nach.

Merko, 8 Punkte auf dem Konto - wie siehst du die Ausgangslage?
Könnte besser sein, aber auch schlechter.

Habt ihr unterm Strich schon einige Zähler liegen gelassen?
Leider ja, aber was hilft es, darüber nachzudenken. Wir müssen das hinter uns lassen.

Was hat sich trotzdem in den Vorwochen positiv verändert?
Wir haben das letzte Spiel gewonnen. Die Stimmung war immer gut.

Braucht das Team noch etwas Zeit, um sich zu 100 Prozent zu finden?
Auf keinen Fall! Wir müssen einfach nur unser Ding durchziehen und an uns glauben.

Wie siehst du die Stärke der Liga im Vergleich zur Vorsaison?
Die Konstellation ist ähnlich. Jedes Wochenende gibt es Überraschungen, nur Gellersen scheint durchzuziehen.

Erster Nicht-Abstiegsplatz - wie eng wird die Kiste diese Saison?
Auch das liegt an uns. Machen wir unseren Hausaufgaben, muss es nicht eng werden.

Nun Uelzen - was kommt da auf euch zu?
Ehrlich gesagt - keine Ahnung. Sie werden uns die Punkte nicht per Post schicken, sondern uns alles abverlangen.
Wir müssen immer über unsere Schmerzgrenze gehen.

Ist ein Heimsieg bei der Konstellation Pflicht?
Ganz klar, wir wollen gewinnen. Und wenn man sich die Tabelle anguckt, ja, das ist ein Pflicht-Dreier.

Gibt es Langzeitverletzte oder Gesperrte, die auf keinen Fall dabei sind?
Leider haben wir da ein paar Verletzte auf dem Zettel… aber das ist ja nicht neu für uns. Oli Tschersich, Domi Zonno, Helge Schünemann, Jannik Lütje, Jannik Assenheimer und Niklas Azzalini fallen ja schon seit Monaten aus. Wichtiger ist, dass sie so langsam wieder trainieren können. Das freut mich für die Jungs besonders. Biermann sitzt seine Gelbsperre ab.

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