27.11.2014

1. Kreisklasse: Die Vorberichte für den 30. November auf 1 Blick

FC Dynamo Lüneburg – TuS Reppenstedt II (Sonntag, 14:00)

Der FC Dynamo Lüneburg liegt am Boden.

Dynamo verlor das wichtige Match beim TSV Adendorf, Jens Niemann sah eine bittere Niederlage: „Das war für uns das nächste 6-Punkte-Spiel und wir standen am Ende mal wieder mit leeren Händen da. Wir haben durchaus ordentlich gespielt und insbesondere in der 1. Halbzeit die Führung auf dem Fuss gehabt. Durch einen individuellen Fehler fiel dann Mitte der Halbzeit das 1:0 für Adendorf. Auch im zweiten Durchgang war noch Einiges möglich, aber anstatt des Ausgleichs mussten wir noch das 2:0 hinnehmen und konnten dann auf der Zielgeraden nicht mehr so viel zulegen, um eine Wende zu erreichen. Natürlich wirft uns das weiter zurück, auch weil unser Capitano kurz vor Spielende vorzeitig duschen durfte und im nächsten Spiel dann natürlich fehlt.“

Gab es eigentlich ein Spiel, in dem der Vorsitzende mal ganz locker sein konnte? „Das letzte war vor drei Jahren, aber so richtig kann ich mich daran eigentlich nicht mehr erinnern. Unsere Spiele sind entweder immer eng oder sie gehen so dermaßen daneben, dass entspannt und locker eher Fremdworte für mich sind.“
Was stört derzeit am meisten am Team? „Auch als Tabellenletzter spielen wir oft ordentlich mit, vergeigen aber zu viele Bälle vor dem Tor und sind da einfach nicht zwingend genug. Letztes Jahr hatten wir an dieser Position noch einen Knipser, der in dieser Saison nicht adäquat ersetzt werden konnte. Auch fehlt der Mittelfeldmotor Lasse Blanke an allen Stellen. Und wenn du vor keines oder zu wenig Tore erzielst, aber hinten immer für ein oder mehrere Tore gut bist, dann haben die Punkte halt die anderen.“
Was geht im nächsten Kellerduell? „Nach dem 6-Punkte-Spiel ist vor dem 6-Punkte-Spiel. Geht das Spiel verloren, sind wir über den Winter abgeschlagener Letzter und dürften einige Schwierigkeiten haben, im Frühjahr noch in der Tabelle nach oben zu wandern und den ominösen Strich zu überspringen. Spiele gegen Reppenstedt waren in der Vergangenheit nie langweilig und so wird es auch am Wochenende sein. Schön spielen können andere, wir werden wohl den feuchten Rasen umpflügen. Im Hinspiel hatten wir noch eine gute Besetzung und haben nach einem guten Spiel unglücklich 2 Punkte verschenkt. Aber das haben wir auch zum Hinspiel gegen Dahlenburg gesagt und dann das Rückspiel zu Hause sang und klanglos abgegeben.“
Kader: „Bei uns ist wieder Doppelspieltag angesagt, das heißt dann, dass einige Jungs aus der Zweiten auch doppelt ran dürfen. Aber das kennen wir ja schon aus den letzten Wochen…“

TuS Barendorf II – STV Artlenburg (Sonntag, 12:00)

Der TuS musste die Partie gegen den ESV kurzfristig verlegen – warum, und wie froh ist man, wenn der Gegner so fair ist? „Dieses Mal kam alles zusammen. Alle drei Mannschaften hätten gespielt, und bei uns 8-9 Ausfälle wegen Krankheit, Verletzt, Urlaub. Da war alles dabei. Und wir sind der ESV natürlich super dankbar und werden garantiert auch beim Spiel gegen sie eine Kiste Bier reinstellen“, so Trainer Sebastian meyer
Gab es eigentlich ein Spiel, in dem der Coach mal ganz locker sein konnte, weil es wenig Stress gab? „Ja. die gab es auch. Wir hatten ja auch 2-3 höhere Siege wie gegen Dahlenburg, Soderstorf, Reppenstedt, wo man etwas entspannter sein konnte.“
Wie beruhigend ist der Abstand auf den ersten Abstiegsplatz? „Natürlich sind aktuell 6 Punkte ein vernünftiges Polster, allerdings auch nur zwei Siege.“
Was geht gegen den Aufsteiger? „Artlenburg will sich garantiert für die Hinspiel-Niederlage revanchieren, das wollen wir aber nicht. Sie haben sich wie alle Aufsteiger gut eingelebt und stehen auf einem guten 8. Platz. Mit Jan Schlichting sind sie immer für ein paar Tore gut, allerdings auch immer für ein paar Gegentore und da wollen wir ansetzten. Wird wohl eher wieder ein 4:3 als ein 1:0.“
Was blieb aus dem Hinspiel hängen? „Das Schützenfest in Artlenburg… Also jetzt nicht auf dem Platz. Ach, dazu der Doppelpack von Flo Thielert, das macht er sonst nicht mal im Training beim Spiel ohne Tore.“
Kader: „Etwas besser als letzten Sonntag. Dieses Mal wird das Spiel stattfinden können. Danach haben alle 8-12 Wochen Zeit ihre Wunden zu lecken und gemütlich aufm Weihnachtsmarkt zu versacken.“

Vastorfer SK II – TuS Hohnstorf (Sonntag, 12:00)

Vastorf verlor in Artlenburg, für Trainer Leszek Siergiej keine Überraschung: „Es war ein Tag der verhinderten Spieler! Ich war eigentlich auch verhindert, aber als ich mitbekam, dass wir nur mit 11 Leuten in Artlenburg auf dem Platz stehen, habe alles stehen und liegen lassen, um mich als 12. Mann die Bank zu setzten. Für unseren verhinderten Stammtorwart Saizew ist unser Manndecker Tobias Wulf ins Tor gegangen, er war mit Abstand der beste Mann auf dem Platz, denn was er da alles rausgeholt hat, das war schon großartig! Bei dem fairen Spiel war der Sieg für Artlenburg auch in der Höhe völlig verdient.“
Gab es eigentlich ein Spiel, in dem Siergiej mal locker sein konnte? „Ja, es war das Spiel gegen Scharnebeck, das war von der erste Minute zu sehen, dass an dem Tag die Jungs alles das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben.“
Was stört derzeit am meisten am Team? „Ganz klar die Einstellung! Es sind leider immer die gleichen Kandidaten, die sich für den nächsten Tag ganz schlecht auf das Spiel vorbereiten. Und das sehe nicht nur ich als Trainer sondern auch der Rest des Teams so! So hat das Spiel nicht mal angefangen, das ist die Atmosphäre schon völlig im Keller! Ganz ehrlich, ich möchte Trainer sein, kein Erzieher!“Was geht gegen den TuS? „Hohnstorf war für mich neben Heidetal und Barnstedt einer der Kandidaten, den ich unter die ersten drei Teams erwartete. Wir werden auf jeden Fall an diesem Wochenende wieder gut aufgestellt sein, um am letzten Spiel dieses Jahres etwas Zählbares in der Heimat zu behalten.“
Das Hinspiel ging an den TuS: „Wir haben in Hohnstorf eine gute Halbzeit gespielt, in der wir auch verdient 1:0 zur Halbzeit geführt haben. Ab der 57 Minute kam der Einbruch mit zwei schnellen Gegentoren, danach noch zwei Treffer, somit war das Spiel durch!“
Wie schaut es vom Kader her aus? „Wenn nach dem Bericht ein paar Jungs in sich gehen und wissen, dass wir Sonntag ein Spiel um 12 Uhr haben, der eine oder andere eine Limo weniger zu sich nimmt und sich mehr als 5 Stunden Schlaf sich gönnt, dann bin ich sehr zuversichtlich!“

TSV Adendorf – Dahlenburger SK (Sonntag, 14:00)

Der TSV siegte gegen den FC Dynamo, was war die größte Erkenntnis aus Spiel? „Das wir trotz vieler und plötzlicher Ausfälle es geschafft haben, beide Halbzeiten zu bestimmen und das wir trotzt kleinem Kader uns als Einheit präsentierten“, so Trainer Daniel Baasch.
Zuletzt lief es nach dem Trainerwechsel besser, doch warum brauchen Spieler eigentlich immer jemanden, der sie motiviert ihr Hobby auszuführen? „Ach, ich glaube nicht das Spieler das immer brauchen. Es ist einfach anders heute. Zu meiner Zeit waren wir ganz andere Typen als die Jungs jetzt sind. Ich versuche eine gute Mischung aus Taktik, Einsatz und Disziplin zu finden. Jemand, der sich ein Hobby ausgesucht hat, das Fußball heißt, sollte von alleine motiviert sein, denn es ist ein Mannschaftssport, wo alle an einem Strang ziehen müssen und da sollte die eigene Motivation so sein, wie man es von den Kameraden erwarten würde.“
Was gefällt dem Coach derzeit am meisten am Team? „Ich bin ja noch nicht solange da, aber das was ich sehe, gefällt natürlich. Mindestens 26 Mann beim Training, 1. und 2. zusammen - nicht üblich bei einer Kreisklassen-Mannschaft. Und ein toller Zusammenhalt, trotz einer schwierigen Situation. Natürlich nicht zu vergessen, der Wille dazu zu lernen und mich zu akzeptieren.“
Was geht im kommenden Match? „Ich bin ein wenig verärgert, wenn ich an Dahlenburg denke. Wir habe Wintermarkt in Adendorf, wo der gesamte Verein anwesend ist und deswegen hatten wir bei Dahlenburg angefragt zwecks Verlegung. Es wurde mindestens 5 Termine angeboten oder gefragt, ob wir die Zeit vorverlegen können. Dahlenburg hatte als Antwort: „Wir wollen nicht!“ gegeben und so etwas ärgert mich maßlos. Wie spielen Kreisklasse und Leute haben wir beide genug - laut den letzten Berichten. Was ich gelesen habe, dann sind sie gut drauf und haben viele Junge die soweit sind. Ich weiß gar nicht, ob Dir Schuhmann da noch spielt, wenn ja, dann haben sie da natürlich eine Bombe, die nur schwer zu entschärfen ist.“
Kader: „Es ist das letzte Heimspiel. Wir haben bisher noch nicht so viel geglänzt, also muss jeder zeigen, dass man es besser kann! Also hoffe ich, dass wir diesmal genug Spieler zur Auswahl haben. Und mit Christoph Götzi haben wir noch schnell einen Knipser aus Brietlingen verpflichtet, der gegen Dynamo schon mal gezeigt hat, dass er uns weiterhilft.“
Auch neben dem Platz geht es bergauf: „Mit Sascha Schelling und Eike Machel habe ich zwei starke Männer an meiner Seite, die mich super unterstützen. Dankeschön auch an allen Fans, die uns trotzdem noch super unterstützen. Danke an euch für die Berichterstattung und wir wünschen allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch!“

ESV Lüneburg – FC Heidetal (Sonntag, 14:00)

Der ESV stimmte einer Spielverlegung gegen Barendorf spontan zu – wie wichtig ist so eine Fairness? Für ESV-Trainer Marcus Niedling eine Selbstverständlichkeit: „As die Anfrage vom TuS Barendorf II kam, mussten wir uns intern nicht groß abstimmen sondern haben gleich entschieden, dass wir dem Wunsch der Spielverlegung nachkommen. Für uns äußert sich Fairness vor allem durch Respekt und Wertschätzung gegenüber unseren Kontrahenten, und das heißt nun mal auch, Anliegen des Gegners ernst zu nehmen. Mir persönlich wäre es unangenehm vor dem Spiel gegen einen eventuell in Unterzahl beginnenden Gegner den Fairplay-Gedanken zu zeigen und ein gutes Spiel zu wünschen, obwohl ich weiß, dass wegen einer Spielverlegung angefragt wurde - das könnte ich mit meinen persönlichen Werten nicht vereinbaren. Außerdem waren wir in der vergangenen Saison selbst aufgrund von Verletzten einmal betroffen, und haben dabei erfahren, dass der Fairplay-Gedanke im Kreis sehr weit verbreitet ist - Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an den TuS Hohntorf.“
Ganz ehrlich: Tiefster Abstiegskampf, hätte man dann auch verlegt? „Ja, das hätten wir, denn Fairness ist für uns ESV-Kicker und Verantwortliche keine tabellenabhängige Situation oder eine Modeerscheinung sondern eine wichtige Grundregel unseres sportlichen Handelns und Miteinanders. Bereits zu den Terminen der Spielebörse, bei denen wir durchaus nicht absehen können wie gut oder schlecht wir in der Saison stehen, haben wir immer gezeigt, dass der ESV auf nachvollziehbarem Wunsch des Gegners gern Spiele verlegt.“
Beim ESV läuft es gut, aber ohne Anspannung geht es trotzdem nie ab: „Puh...so richtig locker sein, das kann vermutlich kein Trainer, es gibt von außen immer verbesserungswürdige Spielsituation zu sehen. Ferner ist es ja meine 1. Saison als Trainer, da ist eine gewisse Angespanntheit bei mir immer vor und während unserer Spiele vorhanden. Allerdings artet das nicht in Verkrampftheit aus, das wäre für die Spielvorbereitung nicht sehr förderlich.“
Was ist gegen den Tabellenführer drin? „Heidetal kommt als Gast zu uns - was soll ich da sagen? Auch wenn der FC "nur" Unentschieden gegen Scharnebeck gespielt hat, sind sie natürlich haushoher Favorit. Ich möchte hier ebenso die Möglichkeit nutzen, allen Verantwortlichen und Spielern des FC Heidetals noch nachträglich zur Herbstmeisterschaft zu gratulieren - das ist schon sehr beeindruckend was dort in so kurzer Zeit systematisch aufgebaut wurde. Aber dennoch ist es für uns das voraussichtlich letzte Spiel im Jahr 2014, und da wollen wir zuhause natürlich nochmal alles mobilisieren und eine tolle Leistung zeigen, denn wir haben Heidetal als guter Gastgeber nicht nur zum Glühwein-Trinken eingeladen. Außerdem haben wir uns durch die 6 ungeschlagenen Spiele ein ordentliches Selbstvertrauen erarbeitet, und das soll so bleiben. Schauen wir mal, vielleicht können wir ebenso wie Scharnebeck eine sehr gute Leistung abrufen und Heidetal einen Punkt abluchsen.
Das "i-Tüpfelchen" zur Motivationsspitze spielt sicherlich das Hinspiel, mehr als 0:8 muss ich nicht sagen.“
Was blieb aus dem Hinspiel hängen? „Ehrlich gesagt hat uns das Spiel als damaliger Tabellenführer nach zwei Spieltagen aus unserem Wolken-Kuckkucksheim geschüttelt, und das war für unsere weitere Mannschaftsentwicklung immens wichtig. Nun gehen wir in alle Spiele mit einer ordentlichen Portion Demut und Realismus. Aber natürlich ist unser Ehrgeiz so groß, dass wir uns für die Schmach aus dem Hinspiel revanchieren möchten.“
Kader: „Je älter das Jahr wird, umso besser ist die Verfügbarkeit unserer Spieler. In dieser Jahreszeit schon irgendwie komisch.
Was gibt es noch zu sagen? „Seit dem vergangenen Sonntag gibt es am ESV-Platz mal wieder eine neue Bande zu bestaunen, die auch was mit beruflichen Perspektiven zu tun hat. Wer neugierig ist, ist natürlich am Sonntag herzlich eingeladen um darüber hinaus alle drei Spiele aller ESV-Herrenmannschaften ab 10 Uhr sich anzuschauen und anschließend das Fußballjahr 2014 jahreszeitgemäß mit Glühwein ausklingen zu lassen. Keine Angst, es gibt trotz niedriger Temperaturen auch Bier und andere Getränke & Leckereien.“

MTV Handorf – SV Scharnebeck II (Sonntag, 14:00)

Handorf siegte beim SV Göhrde, Trainer Tino Schulz erlebte einen packenden Nachmittag: „Auf einem tiefen und schwerbespielbaren Boden blieben beide Mannschaften unter ihren technischen und spielerischen Möglichkeiten. Das Spiel bot zwar Tempo und intensive Zweikämpfe doch das meiste Spielgeschehen spielte sich zwischen beiden Strafräumen ab. Keine Mannschaft konnte sich ein Übergewicht erspielen. So viel das 0:1 aus meiner Sicht auch aus dem Nichts. Als unser Torwart den Spielaufbau über den Verteidiger aufziehen wollte, versprang dieser der Ball und der Göhrder Stürmer schob aus 15 Meter ins leere Tor. Nach einem langen Ball und einer Unachtsamkeit in der Hintermannschaft konnte Mike Teichler zum 1:1 ausgleichen. Auch nach der Pause sahen die Zuschauer mehr Kampf als spielerische Elemente. Der schönste Spielzug sorgte dann allerdings zum Siegtreffer. Nach einer tollen Kombination über mehrere Stationen schob Mirco Siegert den Ball zum 2: 1 über die Linie. Die letzten 10 Minuten machte Göhrde komplett auf und drückte. Unser Konter zum 3:1 wurde diese mal allerdings als Abseitsposition ausgelegt. Ein vielleicht glücklicher aber nicht unverdienter Sieg für uns.“
Zur Ruhe kommt der Coach derzeit nicht: „Die letzten drei Wochen hatten es schon in sich, es waren immer knappe Ergebnisse. In Göhrde konnten wir in der 2.Halbzeit noch nachlegen. Mir gefällt aber die Spannung bis zum Schluss. Lieber so als die klaren Ergebnisse im Oktober.“
Schulz lobt seine Mannen: „Die Mannschaft ist in den letzten Wochen noch einmal zusammengerückt. Aktuell werden die besprochenen Dinge umzusetzen. Weiterhin freut es mich, dass derzeit auch Spieler aus der zweiten Reihe alles für die Mannschaft geben und sich dafür belohnen.“
Folgt Sonntag der nächste Dreier? „Bevor es in die Winterpause geht sollten wir alle Kräfte bündeln, um gegen Scharnebeck zu bestehen. Die Mannschaft müsste aufgrund des Potenzials einige Plätze höher stehen. In den letzten beiden Spielen haben sie gezeigt was möglich ist. Gegen Barendorf ein 0:3 in ein 4:3 umzuwandeln und gegen Heidetal lange 3:1 zu führen, zeigt ihre Klasse.
Das Hinspiel endete 2:2. Jeder meiner Spieler sollte die 1. Halbzeit im Kopf behalten. Die Scharnebecker Offensive ist mit guten und jungen Spielern bestückt. Sie haben 2-3 sehr interessante Spieler in ihren Reihen.“
Kader: „Unser Physiotherapeut „Friedhelm“ wird alles tapen was zu tapen ist und dann wird auf die Zähne gebissen. Nach dem Spiel geht es in die Winterpause. Zur Rückrunde wird mich Malte Luhmann als neuer Teammanager unterstützen. Weiterhin ziehen wir Lucas Böttcher und Marcel Täuber in die 1. Herren hoch.“
Nach dem Spiel wird gefeiert: „Am Sonntag gibt es für unsere Fans etwas Leckeres zu trinken. Außerdem wird unser Tippspiel aus der Hinrunde ausgewertet. Wenn dann noch die 3 Punkte in Handorf bleiben, ist es ein gelungener Abschluss.“

MTV Soderstorf – SV Göhrde (Sonntag, 14:00)

Der MTV holte ein Remis in Reppenstedt, Helge Marten kann mit dem Ergebnis leben: „Die Partie selber war nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass beide Mannschaften im Keller feststecken. Das Ergebnis geht schon in Ordnung. Beide Mannschaften waren vor dem Tor nicht zielstrebig genug um die Tore zu machen. Von der Einstellung und vom Kampf her muss ich sagen, dass unsere Mannschaft das super gemacht hat. Sie sich nach dem Gegentor kurz geschüttelt und dann weiter gespielt und versucht gezielter vor das gegnerische Tor zu kommen.“
Was läuft trotz der Lage gut? „Mir gefällt, dass wir die letzten Spiele als Mannschaft gespielt und immer weiter gekämpft haben. Die Einstellung der letzten Spieler wünsche ich mir immer, ein Spieler hat für den anderen gekämpft und sich und die Mitspieler immer aufgebaut. Positive Einstellung auf dem Platz kann so viel bewirken. Außerdem möchte ich mich noch mal bedanken, dass Stephan „Gebbi“ Gebhardt und Oliver Wehrt am Sonntag ausgeholfen haben, da uns viele Spieler gefehlt haben. Und wenn auch die älteren gerne aushelfen und auch Spaß am Spiel hatten, dann kann es in der Mannschaft und in dem Spiel nicht so schlecht gelaufen sein.“
Was geht im letzten Heimspiel des Jahres? „Auf dem Papier sind wir natürlich der Außenseiter, jedoch ist es ein Heimspiel und wir wollen wieder ein gutes Spiel für unsere Zuschauer zeigen. Göhrde wird mit der Einstellung und dem Rückenwind des Aufstiegsplatzes nach Soderstorf kommen und versuchen Barnstedt und Handorf auf Distanz zu halten. Wenn wir mit der gleichen Einstellung in dieses Spiel gehen, wie wir das gegen Reppenstedt und auch gegen Adendorf gemacht haben, dann werden wir es dem Gegner schwer machen in Soderstorf die Punkte mitzunehmen.“
Was blieb aus dem Hinspiel hängen? „Das Hinspiel war nicht so schlecht, jedoch war uns Göhrde in der läuferischen Einstellung überlegen und hat dies nach der Führung gut nutzen können. Jedoch spielen wir nun in Soderstorf und dort ist der Platz um einiges kleiner und hier wird es dann auch über die spielerischen Elemente und dem Kampf gehen.“
Kader: „Gegenüber dem letzten Spiel werden Ole Prüfer, Michi Petersen, Florian Müller und auch Stig Hansen wieder mit dabei sein. Da unsere 2. Herren schon die verdiente Winterpause hat, können wir hoffentlich aus dem Vollen schöpfen.“

TSV Gellersen II – SV Barnstedt (Sonntag, 14:00)

Gellersen siegt beim TuS Hohnstorf, für Trainer Thore Lohmann eine klare Angelegenheit: „Das 2:1 beim TuS Hohnstorf war natürlich verdient und hätte noch um 1-3 Tore höher ausfallen können. Wieder einmal haben wir aber unsere Möglichkeiten nicht genutzt, so dass es am Ende noch mal spannend wurde. Nach dem Anschlusstreffer hatte Hohnstorf sogar noch die Chance zum Ausgleich. Aber Marco Sander war im Kasten auf dem Posten und die Punkte waren im Sack.“
Gab es eigentlich ein Spiel, in dem der Coach nicht angespannt gewesen ist? „Nein. Das liegt aber weniger an den Spielen als vielmehr an mir. Anders als Spieler auf dem Feld kann man als Coach von der Seitenlinie nur bedingt Einfluss nehmen. Und ich bin nun mal nicht gern zum Zuschauen verdammt.“
Was erfreut derzeit am meisten am Team? „Wir haben sieben der letzten acht Partien gewonnen, einige davon in letzter Sekunde umgebogen. Da waren schon ziemliche Emotionen im Spiel, die sowohl die Spieler als auch uns Verantwortliche pushen. Das Training ist dadurch intensiver geworden, weil natürlich jeder gern spielen möchte. Auch die Entwicklung einiger Spieler in den letzten Wochen war überraschend positiv - da schlägt das Trainerherz natürlich höher.“
Was geht im kommenden Duell? „Nach zuvor drei Niederlagen in Folge konnte Barnstedt beim DSK am vergangenen Wochenende wieder mal einen Dreier einfahren. Im Kampf um den Aufstieg hat das Team trotzdem erdrutschartig an Boden verloren. So ist aktuell jede Partie ein Endspiel. Und darauf werden wir gut vorbereitet sein.“
Das Hinspiel liegt noch im Magen: „Das war eine ganz bittere Geschichte! Bis kurz vor Schluss lagen wir mit 1:0 vorn, um dann in den letzten Minuten dem SVB durch zwei dicke Abwehrpatzer noch zwei Chancen zu schenken. Die Jungs haben "Danke" gesagt und sie genutzt…“
Wie schaut es vom Kader her aus? „Sehr gut. Wir haben alle Mann an Bord. Wer die Woche nicht zwei Mal trainiert hat wird Probleme haben, in das Team zu kommen.“

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