08.01.2019

Halbzeitpfiff ESV LÜNEBURG: Gut gestartet, schlapp gemacht und wieder gefangen!

2. Kreisklasse ++ 8. Platz ++ 20 Punkte ++ 32:20 Tore

Zuletzt präsentierte sich der ESV Lüneburg wieder als echte Einheit und sammelte fleißig Punkte.

Der ESV Lüneburg startete mit vielen Ambitionen in die neue Serie, aber so wirklich rund lief es nicht, zwischendurch zeigte die Kurve recht steil nach unten. Die Konsequenz: Trainer Mike Meimerstorf nahm seinen Hut, Henning Lüneburg übernahm. Zuletzt ging es wieder bergauf, auf und neben dem Platz lief es besser – was ist in dieser Serie noch drin? Was muss sich ändern, damit es noch besser läuft? Und wird sich etwas im Kader tun? Torwart Christian Gebhardt stellte sich unseren Fragen.

Christian, wie fällt dein Fazit zum bisherigen Saisonverlauf aus?
Zum Ende haben wir uns wieder gefangen. Zwischendurch haben wir richtig den Faden verloren. Es war klar zu sehen, dass es uns als Mannschaft weiterbringt einen Trainer an der Seitenlinie zu haben und regelmäßig zu trainieren. Henning Lüneburg hat schnell einen guten Zugang zur Truppe bekommen.

Welche Überschrift würdest du deinem Team für die bisherigen Leistungen geben?
Gas gegeben, eingebrochen und durchgestartet.

Wie weit seid ihr von den eigenen Zielen entfernt – oder wurden die sogar übertroffen?
Wir sind in der Tabelle dort wo wir aktuell hingehören, mit Luft nach oben. Intern hatten wir uns das Ziel gesetzt oben mitzuspielen. Dieses Ziel haben wir nicht ganz erreicht.

Was ist die positivste Entwicklung deines Teams?
Detlef „Pinzi“ Pinz muss nicht mehr in der Abwehr aushelfen. Viele Grüße an dieser Stelle.
Durch die Neuzugänge in den letzten 1,5 Jahren, wurde der Altersdurchschnitt deutlich gesenkt. Ich würde behaupten, der liegt mittlerweile nur noch bei 36 Jahren.

Und wo siehst du noch die größte Baustelle?
Das übliche, hinten weniger fangen und vorne mehr schießen. Wir werden in der Vorbereitung daran arbeiten.

Welches Spiel war euer bestes – und warum?
Ich persönlich fand das Spiel gegen Brietlingen gut. Auch wenn es letztendlich nur zu einem Unentschieden gereicht hat. Da haben wir gezeigt was möglich ist.

Und welches Spiel hat richtig genervt – und warum?
Ganz klar das Spiel gegen Gellersen II. Da haben wir uns in der ersten Halbzeit kampflos unserem Schicksal ergeben.

Wie sieht die Zielsetzung für die restliche Serie aus?
Immer eine volle Kiste Bier in der Umkleidekabine und möglichst in der Tabelle noch etwas klettern.

Wie schätzt du die Spielklasse insgesamt ein?

Es gibt keine „Übermannschaft“ wie im letzten Jahr. In dieser Saison kann jeder jeden schlagen. Das Niveau ist wie in jeder Kreisklasse überschaubar. Das sind drei Phrasen in drei Sätzen.

Ist jemand nicht mehr dabei, der zu Saisonstart auf dem Zettel stand?
Niemand der mir bekannt ist, aber beim ESV kommen immer mal wieder Spieler aus der Hecke gehüpft.

Gibt es Langzeitverletzte, die wieder einstiegen sind?
Mario Dresing hat in zwei Spielen sein Comeback als Torwart gegeben und eine tolle Leistung abgeliefert! So kann ich auch mal meine Knochen schonen.

Wem gilt es mal seinen Dank auszusprechen?

Ich grüße unseren Obmann Manuel Gomoll an dieser Stelle.

Was gibt es noch zu sagen?
Ich wünsche allen ein gutes Jahr 2019.

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