12.02.2019

Hallenkreismeisterschaft Herren: Die SV Eintracht II verliert im Finale

Hallenkreismeister der Herren: Der SC 09 Uelzen setze sich gegen die SVE II durch.

Der SC 09 Uelzen hat den Hallen-Kreismeistertitel der Herren im Fußballkreis Heide-Wendland in die Uhlenköperstadt geholt. Im Finale bezwangen die Fischerhöfler Eintracht Lüneburg II mit 4:3 nach Neunmeterschießen. Der Reserventitel blieb in Lüneburg. Im Duell der Salzstädter hat der MTV Treubund IV mit 3:0 den VfL II besiegt. Erstmalig gab es eine gemeinsame Herren-Hallenkreismeisterschaft mit 20 Mannschaften aus drei Kreisen. Im NFV Heide-Wendland Kreis traten elf Teams aus dem Kreis Lüneburg, sechs aus dem Kreis Uelzen und drei aus dem Kreis Lüchow-Dannenberg in Lüneburg/Oedeme an, um den ersten Kreismeister auszuspielen. Die Hälfte davon (5 LG, 4 UE und 1 DAN) erreichte die Endrunde.

In der Gruppe 1 netzte der MTV Treubund Lüneburg III zwölf Mal ein und setzte sich mit vier Siegen aus vier Spielen an die Spitze. Zweiter wurde der SV Hanstedt. In Gruppe 2 sah es nicht nach einem Gruppensieg und Titelgewinn der 09er aus. Im zweiten Spiel verloren sie 2:3 gegen TSV Gellersen und rannten der SV Eintracht Lüneburg II hinterher. Doch mit dem letzten Spiel wurde die SVE besiegt und das Halbfinale war erreicht. Als dann Gellersen auch noch Wendisch Evern II unterlag wurden die Uelzener gar noch Gruppensieger und es gab zwei Kreisderbys im Halbfinale. Hier unterlag der MTV Treubund III überraschend der Eintracht II aus Lüneburg klar mit 0:4 und für das Überraschungsteam Hanstedt war es hier auch zu Ende. Sie unterlagen 4:5 gegen den Sportclub.

Nun hieß es Uelzen gegen Lüneburg im Finale. Auch hier traf der Sportclub besser als die Salzstädter. Am Ende zeigten sich die Uelzener nach einem 2:2 nach regulärer Spielzeit vom Punkt treffsicherer und gewannen mit 4:3 im Neunmeterschießen. Somit ging der erste gemeinsame Titel an den SC 09 Uelzen.
Rote Karten und Zeitstrafen

Leider überschritten einige Akteure in einem entscheidenden Gruppenspiel die Grenzen des Erlaubten deutlich. Die Unparteiischen hatten alle Hände voll zu tun und mussten drei (!) Feldverweise zwei Zeitstrafen aussprechen. An dieser Stelle noch einmal Lob und Anerkennung für die Schiedsrichte Tarek Mgherbi und Brian Backhaus, die auch in dieser Partie eine tadellose Leistung an den Tag legten und trotz größter Hektik auch hier jederzeit den Überblick behielten.

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