Gefahr: Rotation – Mehrfachbelastung, ein Fluch

Spielt er oder spielt er nicht? Dieses Problem wird jeden Online-Fußballmanager beschäftigen. Gerade die Doppel- oder Dreifachbelastungen der Mannschaften zwingen die Trainer oftmals zum Rotieren. Stammspieler bekommen eine Pause und werden im Ligabetrieb geschont oder stehen nicht mal im Kader.
Das internationale Geschäft oder auch der nationale Pokalwettbewerb ist für viele Sportbegeisterte eine gefundene Abwechslung zum teilweise langweiligen Ligabetrieb. Gerade auch Wettinteressierte wittern ihre Chancen und schauen hier auf die Quoten. In der heutigen Zeit, wo Kader von Profimannschaften schon fast die Dimensionen von einer halben Football-Mannschaft angenommen haben, ist die Rotation ein gefundenes Mittel, um jedem Spieler seine Einsatzzeit zu geben. Auch der Ersatztorwart spielt vielleicht mal in der Liga oder im Pokal. Doch: Des einen Freud ist des anderen Leid.
Online-Manager müssen oftmals nicht nur einen, sondern gleich mehrere Wettbewerbe in Betracht ziehen. Spielt der Spieler oft unter der Woche in der Champions League oder Europa League? Ist er eine Stammkraft, die vielleicht in einem Spiel gegen einen „Kleineren“ Gegner nicht mal im Kader steht? Hinzu kommen die Verletzungssorgen, die jedes Spiel mit sich bringt. Einen gleichwertigen Ersatz in so kurzer Zeit zu finden, ist oftmals aussichtslos.
Man könnte annehmen, dass es vielleicht von Vorteil ist, einen Spieler zu bevorzugen, der weder im Pokal noch im internationalen Geschäft tätig ist. Diese Schlussfolgerung ist so aber auch nicht zwingend zutreffend. Vielmehr hängt die Bewertung auch vom sportlichen Erfolg der jeweiligen Mannschaft ab.
Doch nicht nur das „Alltagsgeschäft“ muss betrachtet werden. Auch die Reisen zur Nationalmannschaft können dazu führen, dass ein Spieler eventuell mal ein Spiel aussetzen muss. Gerade wenn er ein Akteur aus dem asiatischen, süd- und nordamerikanischen oder afrikanischen Raum ist, hat dieser in der Regel lange Reisen hinter sich, bevor er wieder zur Mannschaft seines Vereins stößt.

Dennoch hat die Praxis gezeigt, dass es sich lohnt, eine gesunde Mischung aus verschiedenen Spielern in seinem Kader zu haben. Natürlich werden alle international agierenden Akteure auf ihre Einsatzzeit kommen, wenn dann doch mal die „Rotationskrake“ zugreift, sollte man immer einen spielenden Ersatz auf der Bank haben.