Regionalliga Nord: Wer macht das Rennen im Saisonendspurt?

Bereits in den vergangenen Wochen kämpften die Teams in der Regionalliga Nord verbissen um die Vormachtstellung in der Liga. Viele Experten sprechen von einem deutlich höheren sportlichen Niveau, als in den vergangenen Jahren. Doch wer wird dazu in der Lage sein, in diesem Jahr den eigenen Ansprüchen auf dem Platz gerecht zu werden? Wir werfen einen Blick auf die brisanten Entscheidungen in der Tabelle.

Der Blick nach oben

Eine ganze Reihe von Mannschaften ist derzeit dazu in der Lage, den Blick nach oben in die dritte Liga zu richten. Dazu zählt die zweite Mannschaft des VfL Wolfsburg. Durch die Möglichkeit, innerhalb des großen Vereins junge Talente an den Start zu bringen, steckt im Kader natürlich ein sehr großes Potenzial. Bereits in der ersten Saisonhälfte war etwa Stürmer Daniel Hanslik dazu in der Lage, seine ausgezeichnete Form mehrmals unter Beweis zu stellen. Mit seinen Treffern war er maßgeblich für den Erfolg der Wölfe verantwortlich.

Auch die Buchmacher setzen in diesen Tagen auf die Stärken des VfL II. Dies zeigt sich bei einem Blick auf die Quoten, mit denen der Sieg in der Serie derzeit ausgeschrieben ist. Weitere Informationen dazu erhalten Sie auch unter https://www.xtip.de/.

Chancen für den VfB Lübeck?

Bereits in der Hinrunde ist es dem VfB Lübeck über einen langen Zeitraum gelungen, den zweiten Platz in der Tabelle zu behaupten. Das Team von Trainer Rolf Martin Landerl zeichnet sich derzeit durch eine gelungene Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern aus, die auch auf dem Platz dazu in der Lage war, favorisierte Gegner unter Druck zu setzen. Doch Rolf Martin Landerl wird eine Leistungssteigerung von seinem Team verlangen müssen, um den Coup am Ende der Saison zu schaffen.

Hoffnungen auf den Wiederaufstieg in die dritte Liga machte sich zuletzt auch die zweite Mannschaft von Werder. Doch aufgrund der Tatsache, dass im Vorfeld der Saison einige Leistungsträger in die erste Mannschaft gezogen wurden, musste das Gerüst in der Regionalliga neu aufgebaut werden. Hier stehen die Chancen deshalb etwas schlechter, dass am Ende der erste Platz eingenommen werden kann, der eine Chance auf den Aufstieg bietet.

Diskussionen über sportliche Regelung

Nach wie vor halten sich die Debatten rund um die Aufstiegsrelegation, wie sie bis zur dritten Liga angesetzt ist. Bekanntlich ist selbst der Meister seiner Klasse noch nicht sicher in der höheren Spielklasse vertreten. So reicht ein einziges schlechtes Spiel aus, um die Bilanz einer ganzen Saison zunichte zu machen. Während dies für die neutralen Zuschauer womöglich etwas mehr Spannung und Nervenkitzel mit sich bringt, stellt es für das Team selbst eine deutliche Belastung dar. Nur unter der Voraussetzung, dass sich der DFB für die kommenden Jahre für eine neue Regelung entscheidet, könnte es wieder leichter werden, sich den Weg bis in die dritte Liga zu bahnen.

Gleichsam hätte diese Umstellung einen härteren Abstiegskampf in der dritten Liga zur Folge. Dort würde es schließlich gleich vier Mannschaften geben, die unwiderruflich den Weg nach unten antreten müssten. Bislang hielten sich die Verantwortlichen wohl aus dem Grund davor zurück, zu einer solchen Entscheidung überzugehen. Für die möglichen Aufsteiger, die in der Regionalliga alles in die Waagschale werfen, wäre eine solche Entwicklung zu begrüßen.