Christoph Liegmann (TuS Barendorf) 11.05.20


Vorname, Name, Alter, Verein?
Christoph Liegmann, 25 Jahre, TuS Barendorf

Seit wann bist du deinem Klub verbunden?
Seit 2016 trag‘ ich blau-weiß.

Wie bist du zu deinem Klub gekommen?
Es haben mich wohl mehrere Faktoren nach Barendorf gezogen. Die drei Wichtigsten: Zusammenhalt, sportliche Herausforderung, gute Freunde. 

Was bedeutet dir der Verein?
Ich denke der Verein steht für mehr, als nur das wöchentliche Sporttreiben. Man kennt sich, man unterstützt sich, der vereinsinterne Zusammenhalt ist besonders und das gesamte Umfeld lebt den TuS.

Spieler, Betreuer und Physio, woher nimmst du die ganze Zeit?
Es ist gut investierte Zeit, weil es Freude macht den (fußballerischen) Weg von Barendorf mit zu unterstützen und auch mitzugestalten. In der letzten Saison hat sich gezeigt, was man erreichen kann, wenn Teamgeist und Wille zusammenkommen.

Wie würdest du deinen Verein beschreiben?
Der TuS Barendorf ist ein ehrlicher Verein, wo sowohl Spieler (bald auch offiziell Spielerinnen) als auch Verantwortliche, Fans und Familie anpacken. Es freut mich zu sehen, dass bei eigentlich allen eine eigene Motivation vorhanden ist und diese nicht anderweitig hergestellt werden muss.

Wie wichtig ist der Verein wirklich für das Dorf?
Der Verein spricht durch seine unterschiedlichen Sportabteilungen viele im Dorf und aus dem größeren Umfeld an. Zum Teil wird aus Hamburg, Nürnberg und bald gegebenenfalls aus internationalen Regionen zum Sporttreiben angereist.

Wie viele Mitglieder packen wirklich mit an, wenn etwas gemacht werden muss?
Nach spätestens einer Nachfrage oder dem Bereitstellen eine Cola sind alle dabei.

Welchen Stellenwert hat für dich Vereinstreue?
Grundsätzlich einen hohen Stellenwert. Es geht mal bergauf und mal bergab - das gehört dazu und sollte keinen Grund darstellen einem den Rücken zu zudrehen. Dennoch muss man immer im Einzelfall schauen.

Was gibt es dir, wenn du etwas für den Verein tust?
Man tut was Gutes – meistens draußen und vor sportlichem Hintergrund. Wenn es dann den Verein oder die Mannschaft noch unterstützt, ist es umso schöner.

Was war dein schönstes Erlebnis in deinem Klub?
Zweifellos die vergangene Saison im Komplettpaket. Mit dem gesunden Coach und einem echt beeindruckenden Teamgedanken als erstplatzierter aufzusteigen und ein Pokalfinale spielen zu dürfen, wird noch einige Jahre in Erinnerung bleiben.

Und wann bist du mal richtig traurig gewesen?
Am 4. Spieltag der Bezirksliga-Saison 19/20, als man zur Halbzeit 3:0 in Küsten führt und am Ende 4:3 verliert.

Was kannst du gar nicht ertragen, wenn es um deinen Klub geht?
Manchmal ist die Parkplatzsuche an Spieltagen nicht leicht – ansonsten ist alles super!

Was würdest du gerne schnell verändern, um den Verein zu stärken?
Ich wünsche mir bald wieder auf dem Fußballplatz stehen zu können.

Was hat sich in deinem Verein am meisten verändert?
Insbesondere am und um die Fußballplätze ist viel passiert.

Welchen Satz kannst du auf dem Sportplatz nicht mehr hören?
Alle möglichen Sätze und Beschimpfungen, die sich gegen Schiedsrichter richten.

Vor welchen Mitgliedern hast du am meisten Respekt?
Vor allen gleichermaßen. Wenn Dennis Neumann als Torwart rauskommt, dann bleibe ich lieber weg.

Wo liegt deine Stärke neben dem Platz?
Das können alle Beteiligten wohl treffender beurteilen…

Was machst du am liebsten in der Freizeit?
Ich bin ein Freund vieler Sportarten!

Über was kannst du herzhaft lachen?
Über all‘ die Sprüche, die in der Kabine und auf dem Trainingsplatz kursieren.

Dein Lieblingsspruch?
Den gibt es nicht wirklich.

Was wolltest du allen Vereinen schon immer mal sagen?
Sportvereine sind wichtig und werden in Zukunft wohl immer wichtiger werden. Daher ist jegliche Art der Vereinsarbeit wirklich etwas Gutes.

Was musst du uns noch mitteilen, worauf die Fußballwelt gewartet hat?
Hoffen wir auf eine baldige Auskunft über den Verlauf der aktuellen Saison. Keine Informationen zu haben macht eine Planung schwierig.