Metay Demir (TSV Gellersen) 17.06.20


Vorname, Name, Alter, Verein?
Metay Demir, bald 40, TSV Gellersen

Seit wann bist du deinem Klub verbunden?
Seit Ende der Achtziger mit Unterbrechung von 1994-2000, seitdem durchgehend.

Wie bist du zu deinem Klub gekommen?
Es lag an dem Wohnort Kirchgellersen. Mein Vater hat uns Kinder beim örtlichen Sportverein SV Gellersen angemeldet.

Was bedeutet dir der Klub?
Es ist die berühmte "Herzensangelegenheit".

Spieler der 2. Herren – was bedeutet dir das?
Für die Erste reicht es von der Geschwindigkeit her nicht mehr, und eine Dritte gibt es nicht.
Es ist eine coole und erfolgreiche Truppe mit tollen Charakteren. Die Mischung aus jungen, hungrigen sowie erfahrenen Spielern macht die Mannschaft aus.

Hattest du mal Lust auf einen anderen Verein?
Ich habe von der C-Jugend bis zur A-Jugend, sowie meine erstes Herrenjahr, beim echten LSK in Wilschenbruch gespielt.

In welchen Teams spielst du noch?
Aktiv noch bei der Zweiten sowie in der Altliga.

Welche Aufgaben übernimmst du außerdem im Verein?
Bin der Kassenwart der Fußballabteilung, Zuständig für den "Container" sowie vertretungsweise Platzeinkreider in Westergellersen.

Wie viele Spiele hast du wohl für deinen Klub absolviert?
Die letzte Ehrung gab es 2016 für 350 Spiele, mittlerweile müssten es über 400 Spiele sein. Ich werde mal unseren Statistiken-Beauftragten fragen :-)

Was kannst du beim Fußball nicht ertragen?
Jammerlappen, platte Bälle und Schönwetter-Fußballer!

Kannst du auf dem Feld auch ein Stinkstiefel sein?
Eigentlich nicht. Wenn es sein muss, dann wird ein Zeichen gesetzt. Man sollte nicht auf den Schienen stehen, wenn der Zug angefahren kommt.

Bist du manchmal zu gutmütig?
Vor und nach dem Spiel auf jeden Fall. Während des Spiels kann es auch mal laut werden

Was hat der TSV noch, was andere nicht haben?
Jeder Verein hat sein Charme. Was aber den TSV auszeichnet, ist, dass Fußball und Kameradschaft
ohne die berüchtigten Scheine hervorragend funktioniert – und das erfolgreich.

Gel in den Haaren, Stutzen über die Knie, bunte Schuhe – wie sieht das bei dir aus?
Bei meinen nicht mehr vorhandenen Haaren wäre Gel eine reine Verschwendung. Stutzen übers Knie ziehen kommt bei mir nicht vor. Bunte Schuhe, nur wenn die im Angebot waren, ansonsten die klassischen Copa Mundial.

Dein bisher größter sportlicher Erfolg?
Aufstieg in die damalige Bezirksklasse.

Was hat sich in deinem Verein am meisten verändert?
Der TSV Gellersen ist zu einer festen Größe auf der hiesigen Fußballlandkarte geworden. Andererseits bietet der TSV neben dem Fußball andere zahlreiche interessante Sportaktivtäten an.

Welchen Satz kannst du auf dem Sportplatz nicht mehr hören?
Es gibt keinen bestimmt Satz, allerdings sind Sätze, die an die Schiris gerichtet sind, in jeglicher Form überflüssig.

Wo liegt deine Stärke neben dem Platz?
Ich bin da, wenn zwei linke Hände benötigt werden.

Was machst du am liebsten in der Freizeit?
Sollte ich mal nicht auf dem Sportplatz sein, findet man mich im Fitnessstudio oder auf der Couch.

Über was kannst du herzhaft lachen?
Ich lache gerne.

Dein Lieblingsspruch?
"Vergiss niemals zu lächeln, denn ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag" (Charlie Chaplin)

Was wolltest du allen Vereinen schon immer mal sagen?
In jedem Verein arbeiten zahlreiche ehrenamtliche Menschen, die sehr viel Zeit und Herzblut investieren, ohne die ein Vereinsleben kaum stattfinden könnte. Was im Hintergrund gearbeitet wird, bekommen die meisten gar nicht mit. Es sollte ich keiner zu schade sein für eine ehrenamtliche Tätigkeit.

Was musst du uns noch mitteilen, worauf die Fußballwelt gewartet hat?
Eigentlich wollte ich mich mit dem Ende der jetzigen Saison mit dem Aufstieg in die Heide-Wendland-Liga aus der Zweiten zurückziehen und Platz für die Jüngeren machen. Mal schauen, wann und wie es überhaupt mit dem Amateurfußball weitergehen wird.