Lasse Petersen (TuS Hohnstorf) 14.05.20


Vorname, Name, Alter, Verein?
Lasse Petersen, 29, TuS Hohnstorf

Seit wann bist du deinem Klub verbunden?
Seit 1995, also schon 25 Jahre.

Wie bist du zu deinem Klub gekommen?
Ich bin damals nach Hohnstorf gezogen und habe dort mit dem Fußball spielen begonnen.

Was bedeutet dir der Klub?
Sehr viel, da auch viele meiner Freunde im Verein spielen und er auch schon sehr lange Teil meines Lebens ist.

Verantwortung für Facebook – warum machst du das?
Ich denke, es ist in der heutigen Zeit wichtig den Verein auch auf Social Media zu präsentieren und es bringt mir Spaß Spielberichte zu verfassen.

Warum hilfst du im Vorstand mit?
Das war eher Zufall, da sich zu dem Zeitpunkt keiner für den Posten des Schriftführers gefunden hat und als „älterer“ Spieler hat man dann die Verantwortung übernommen.

Wie siehst du die Entwicklung deines Vereins?
Durchwachsen. Leider kommen in nächster Zeit nicht wirklich Spieler aus der Jugend in die Herren. Trotzdem ist der Kader der ersten Herren groß genug und wir spielen auch erfolgreichen Fußball.

Was hat der TuS noch, was andere nicht haben?
Einen sehr guten Platz, eine gute Fankultur (viele eigene Fans bei Auswärtsspielen) und eine gute Gemeinschaft. Es gibt im Kader immer nur kleine Veränderungen und daher spielen wir schon so seit vielen Jahren zusammen.

Was kannst du beim Fußball nicht ertragen?
Beleidigungen auf und neben dem Platz.

Dienstältester Spieler – wie stolz bist du darauf?
Ein wenig. Ist für mich aber auch irgendwie selbstverständlich, da es mein Heimatverein ist.

Wie viele Spiele hast du wohl für deinen Klub absolviert?
Schwer zu sagen, aber durch Jugend und Herren Spiele sicherlich über 600.

Auch mal mehr als 1 Tor in einem Spiel erzielt?
Ja, da gab es schon einige Spiele.

Kabinenansprache – hörst du wirklich zu?
Ich versuche es, aber es gab sicherlich auch schon mal ein paar Ansprachen wo das nicht der Fall war.

Was kannst du in der Kabine nicht mehr hören?
Da gibt es eigentlich nichts. Gerade in der momentanen Zeit ohne Fußball fehlen einem die Kabinengespräche.

Niederlage in letzter Sekunde – wie reagierst du?
Im ersten Moment bin ich da meistens frustriert. Aber spätestens am nächsten Tag gilt dann, Schwamm drüber und beim nächsten Spiel besser machen.

Gel in den Haaren, Stutzen über die Knie, bunte Schuhe – wie sieht das bei dir aus?
Gel in den Haaren und auch bunte Schuhe kommen bei mir zum Einsatz.

Dein bisher größter sportlicher Erfolg?
Aufstieg in die Kreisliga 2017. Das war ein absolutes Highlight mit einem letzten Heimspiel vor über 300 Zuschauern, Sieg im Relegationsspiel und Bustour zur Bezirksligarelegation (Brauchten damals einen Sieg von Ochtmissen).

5:0-Sieg – was geht an diesem Abend noch ab?
Nach so einem Sieg steht anschließend die eine oder andere Kiste Bier in der Kabine, wodurch ausgelassen gefeiert werden kann.

Und was machst du nach einer bitteren Pleite?
Mich im ersten Moment darüber ärgern, aber der Ärger ist meistens am nächsten Tag wieder verflogen.

Es steht 0:3 zur Halbzeit – wie reagierst du?
Ich versuche in der zweiten Halbzeit nochmal alles, um das Spiel noch zu drehen.

Was hat sich in deinem Verein am meisten verändert?
Ich würde sagen der Altersdurchschnitt in der Mannschaft. Früher hatten wir mehr Ü30 Spieler im Kader. Es gab schon Spiele, wo ich mit meinen 29 Jahren der Älteste auf dem Spielberichtsbogen war.

Vor welchen Mitgliedern hast du am meisten Respekt?
Zum Einen vor unserem Platzwart Heinrich, der den Platz immer super pflegt und zum anderen vor dem Team hinter dem Team, die eine Menge organisieren.

Was machst du am liebsten in der Freizeit?
Mit Freunden was unternehmen, Bundesliga gucken und Zeit mit meiner Freundin verbringen.

Über was kannst du herzhaft lachen?
Über gute Comedy.

Was wolltest du allen Vereinen schon immer mal sagen?
Nur der TuS!

Was musst du uns noch mitteilen, worauf die Fußballwelt gewartet hat?
Bleibt alle gesund. Ich hoffe, dass man sich bald wieder auf dem Fußballplatz sieht und wir der schönsten Nebensache der Welt nachgehen können.