Thorsten Sachs (Allstar Lüneburger SK)


Name, Alter
Thorsten Sachs, 51 Jahre

Wichtigste Frage überhaupt: Wie geht es dir?
Mir geht es gut. Ich kann und will mich nicht beschweren.

Was hast du aus deinem Schlaganfall am meisten gelernt?
Das es ganz schnell vorbei sein kann.

Wieder rollt nicht der Ball – egal oder richtig nervig?
Es gibt zurzeit weitaus wichtigere Dinge im Leben, als den hiesigen Fußball.
 
Fehlt dir der Trainerjob ein wenig?
Nein, ganz und gar nicht. Ich war so viele Jahre unterwegs, da ist es auch mal ganz schön
nichts zu machen.
 
Was hat dir an dem Job Spaß gemacht?
Eine Mannschaft entwickeln zu können, die den Ehrgeiz hatte Erfolg zu haben.
 
Und was hat richtig genervt?
Manchmal die Trainingsbeteiligung in den Wintermonaten.
 
Bei welchem Satz eines Spielers hast du sofort abgeschaltet?
„Trainer, ich kann heute nicht kommen, meine Oma hat Geburtstag!“
 
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass du noch einmal einen Trainerjob übernimmst?
Das kann ich gar nicht so genau beantworten. Wie sagt der Kaiser so schön: Schauen wir mal.
 
Bei dir ging als Spieler vieles über den Einsatz und der Disziplin – waren diese Werte im Kreisfußball wirklich vermittelbar?
Ich denke schon.


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Schaust du dich noch auf den Plätzen um?
Ab und zu mal.
 
Früher LSK gespielt – wie sind die Erinnerungen?
Es waren überragende Zeiten, die ich dort in dem Verein erleben durfte.
 
Sind wirkliche Freundschaften entstanden?
Ja, so einige.
 
Hättest du sogar noch höher spielen können?
Ja, das hätte ich. Es gab einige Angebote.
 
Wer war dein bester oder wichtigster Trainer?
Da jemanden hervorzuheben wird dem nicht gerecht. Alle meine Trainer waren zum damaligen Zeitpunkt sehr wichtig für mich.
 
Eiskalter Elferschütze gewesen – oder täuscht das?
Beim Elfmeter war ich sehr treffsicher. Eiskalt trifft da schon zu.
 
Was war dein wichtigstes oder schönstes Tor?
Wichtige waren bestimmt einige dabei. Das schönste Tor habe ich beim 5:2-Sieg gegen Hannover 96 geschossen. Einen Volleykracher aus 16 Metern genau in den Winkel.
 
Und was war der größte sportliche Erfolg?
Oberliga Meister, NFV Pokalsieger, Aufstieg in die zweigleisige Regionalliga (heutige 3 Bundesliga).
 
Was war die bitterste Niederlage?
Ein 0:6 gegen den VFL Osnabrück. Mein Gegenspieler hat zu dem Erfolg 3 Tore beigesteuert und 2 Tore vorbereitet. Mein Gott, war ich an diesem Tag schlecht! Zur Halbzeit wollte ich mit einer vorgetäuschten Verletzung ausgewechselt werden, aber mein damaliger Trainer hat mich durchschaut und mich durchspielen lassen.
 
Was magst du am TuS Reppenstedt?
Da habe ich mit 6 Jahren angefangen Fußball zu spielen.
 
Was machst du am liebsten in der Freizeit?
Die Zeit mit meiner Frau und Enkeltochter zu verbringen. Gartenarbeit, bei der man schön entspannen kann. Fahrrad fahren.
 
Mal ehrlich, wie ist es, wenn man in dieser Zeit HSV-Fan ist?
Gar nicht schwer. Man ist Tabellenführer und ich bin sehr optimistisch, dass es mit dem Aufstieg dieses Jahr klappt.

Was musst du uns noch mitteilen, worauf die Fußballwelt gewartet hat?
Das wir bald alle wieder zur Normalität zurückkehren können. Bis dahin bleibt gesund.