Ehemalige Bundesliga-Stars trainieren die LSK-Jugend

 (Poersch). Sie haben zusammen fast 750-mal in der 1. und 2. Bundesliga gespielt. Diese geballte Erfahrung geben Rainer Zobel, Ralf Sievers und Detlef Olaidotter am kommenden Freitag und Samstag weiter. Dann steigt im LSK-Trainingszentrum Goseburg wieder ein Trainingscamp für Jugendspieler des Lüneburger SK Hansa.

 

Es ist die zweite Auflage des Camps. Natürlich können nicht alle 230 Jugendspieler des LSK teilnehmen. Jugendvorstand Martin Wilke hat in diesem Jahr die U9, U10, U11 und U14 des Vereins ausgewählt.

 

Neben Zobel, Sievers und Olaidotter werden Camp-Organisator Manfred Nitschke, Roland Ulbrich und Volker Hoffmeister die Trainingseinheiten leiten. Der pensionierte Pädagoge Nitschke spielte in den 70er Jahren im defensiven Mittelfeld des LSK, wurde dann Co-Trainer der legendären 80er-Mannschaft, später Cheftrainer, u. a. beim LSK, in Winsen und bei Bergedorf 85. Hoffmeister gehörte als dynamischer rechter Verteidiger zum erfolgreichen LSK-Team der 80er Jahre. Und “Bomber” Ulbrich war einer größten Torjäger, die je in Wilschenbruch aufliefen.

 

Sie alle – Zobel, Sievers, Olaidotter, Nitschke, Hoffmeister und Ulbrich – gehören zum Kreis der “Jungs von Wilschenbruch”. Das ist ein Freundeskreis aus ehemaligen LSK-Assen, der sich regelmäßig trifft und sich auf die schwarz-weiße Fahne geschrieben hat, den Nachwuchs zu unterstützen – zum Beispiel mit dem alljährlichen Trainingscamp. Tolle Sache!

 

Das ist der Ablaufplan des Trainingscamps:

Freitag, 16. August
17.30 Uhr: Erste Trainingseinheit im Stationsbetrieb
19.00 Uhr: Gemeinsames Grillen in der Goseburg

 

Samstag, 17. August
10.00 Uhr: Zweite Trainingseinheit
11.30 Uhr: Mittagessen
12.30 Uhr: Dritte Trainingseinheit (Camp-Turnier)
14.00 Uhr: Abschlussspiel Trainer gegen Eltern
14.30 Uhr: Verabschiedung bei Kaffee und Kuchen

 

Zuschauer sind beim Trainingscamp mit den Stars von einst natürlich herzlich willkommen. Da wird sicher Gelegenheit für einen Plausch über die guten alten Zeiten sein. Und man kann sich mal anschauen, was der LSK mit großem ehrenamtlichen Einsatz schon aus der maroden Sportanlage in der Goseburg gemacht hat.

 

Foto: LSK