Anzeige


Wenn ein Bruderduell nach 45 Minuten schon durch ist...

Tobias (li.) und Oliver Niemeyer - dieses Mal gewann der Keeper der SV Eintracht das Bruderduell.
Tobias (li.) und Oliver Niemeyer - dieses Mal gewann der Keeper der SV Eintracht das Bruderduell.

Mit seinem Bruder gemeinsam auf dem Platz zu stehen, das kann richtig schön sein – aber wenn dein Bruder beim Gegner spielt, dann können die Tage vor dem Spiel einige Nerven kosten! Am vergangenen Sonntag standen sich Tobias (Teutonia Uelzen II) und Oliver Niemeyer (Eintracht Lüneburg) gegenüber – und beide sind auch noch Torhüter, bekanntlich eine Position, die oft etwas „eigentümliche“ Typen hervorbringt.

„Klar, intern gab es zwischen uns immer schon diesen Wettkampf. Einfache Frage: Wer von uns beiden ist der bessere Torhüter? Wenn wir gegeneinander spielen, dann wird sich vorher schon mal geneckt – und der nächste Grillabend geht auf den Verlierer! Aber die Rivalität fängt erst mit dem Anpfiff an, vorher stehen Freundschaft und Familie im Vordergrund“, so Tobias Niemeyer.

Sonntag war die Messe schnell gelesen: Zur Halbzeit 2:0 für die Eintracht, am Ende 6:0. Für Tobias Niemeyer kein Grund zur Trauer: „Vor ein paar Jahren haben wir mit Neetze gegen meinen Bruder gespielt, da hat er 15 Buden bekommen, da hatte ich zur Pause ja noch ein paar Treffer gut. Nach dem Abpfiff war es natürlich etwas unangenehm für mich, aber nach einem Bierchen sind wir freundschaftlich auseinander gegangen. Ich freue mich schon auf das nächste Duell!“