Coronavirus: So gehen unsere Klubs mit der Ausnahmesituation um

Das gesellschaftliche Leben liegt so gut wie brach, minütlich gibt es neue Infos über den Ausnahmezustand, in der sich unsere Welt befindet. Auch der Fußball liegt flach, nirgendwo rollt der Ball. Wie gehen unsere Vereine/Teams damit um? Wir haben uns umgehört, die wichtigsten Passagen der Meinungen zusammengefasst.


Wie siehst du die Komplett-Absage der Fußballspiele bis zum 23. März?
Christian Gebhardt (ESV Lüneburg): Ich halte es wie Jürgen Klopp und überlasse die Beurteilung der Krise den Experten. Ideen gibt es sicherlich viele, aber ich möchte mir nicht anmaßen zu wissen welches die Richtige ist.
Thomas Baumgarten (TuS Neetze): Das ist zurzeit die einzig logische Entscheidung, wobei  „bis zum 23. März“ vermutlich relativ schnell korrigiert wird. 
Jens Niemann (FC Dynamo Lüneburg): Das ganze ist ein heikles Thema. Schutz des Lebens und Gesundheit geht prinzipiell erst einmal vor. Fussball ist Hobby - jedenfalls für uns - und viel wichtiger ist es, dass Beruf und Familie weniger Beeinträchtigungen erfahren. Dann erst kommt Hobby. Ich finde persönlich, dass insbesondere bei Freiluftsportarten ohne große Menschenansammlungen hier zu schnell und zu viel Risiko gesehen wird. Man kann sich ja nicht allem verschließen.
Niklas Breese (TSV Adendorf): Aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr blieb leider keine andere Wahl. Es reicht schon ein Infizierter und der Virus kann übertragen werden. Da ist es egal, ob 100 oder 10.000 Leute zuschauen. Besonders auf Jugendebene finde ich es richtig, da die Kleinen auch noch zur Risikogruppe zählen.
Marco Dierks (VfL Bleckede): Das wird nur der Anfang sein. Ich gehe davon aus, dass wir eine viel längere Zeit auf den Fußball verzichten.
Daniel Mirow (MTV Handorf): Meiner Ansicht nach macht es schon Sinn, allerdings glaube ich, dass es nichts bringt bis Ende März.
Thorsten Hanstedt (SV Eintracht Lüneburg II): An dieser Stelle spielt der Sport nur eine untergeordnete Rolle.
Michael Schmidt (SV Karze): Bevor wir in Karze nur Geisterspiele hätten und unsere treuen vielen Zuschauer unsere Spiele nicht verfolgen können, bis ich für eine Absage und Verlegung der Spiele.
Alexander Gauk (Lüneburger SV): Die getroffenen Maßnahmen sind wie ein Tropfen auf den heißen Stein. Dadurch denke ich, dass auch nach 23. März noch keine Normalität einkehrt.
Edgar Zinn (SC Lüneburg): Ich bin froh über die Absage. Es wäre fahrlässig und ein Zeichen fehlender Verantwortung die Spiele unter den Umständen austragen zu lassen.
Matthias Merz (VfL Lüneburg): Die Absage der beiden Spieltage war absolut richtig und diente sicherlich auch dazu Zeit zu gewinnen, um in den verbandsübergreifenden Gremien weiterführende Maßnahmen zu besprechen und zu koordinieren.

Malte Mäding (TuS Erbstorf): Der Fußball muss in den aktuellen Zeit einfach zurückstecken und sich den aktuellen Gegebenheite anpassen!

Swen Richter (TSV Mechtersen/Vögelsen): Die Absage ist absolut vernünftig, aber der Zeitraum wird nicht ausreichen!


Reicht dieser Zeitraum wirklich aus?
Jonas Kalauch (Thomasburger SV): Ich denke, dass dieser Zeitraum zunächst abgewartet wird um dann eine erneute Entscheidung zu treffen.
Sven Kathmann (TSV Gellersen): Dies kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschätzen. Man muss sicherlich die Ansteckungszahlen beobachten und dann auch schauen, wie weit dadurch auch Betriebe, Sportmannschaften, Familien betroffen sind.
Marco Dierks (VfL Bleckede): Ich gehe davon aus, dass der Zeitraum deutlich verlängert wird! Ich meine, der NFV bzw. der DFB hat nun in den kommenden 2 Wochen Zeit Ideen zu entwickeln, wann und wie der Fußballbetrieb weitergeführt werden kann.
Thomas Wiebe (Lüneburger SK): Nein, wird nicht reichen. Jedem, der die Verlaufskurze der Corona-Infektion gesehen hat, wird klar sein, dass es darum gehen muss, die Anzahl der Neu-Erkrankungen so niedrig wie möglich zu halten, dann wird das Gesundheitssystem nicht überlastet. Das bedeutet aber auch, dass wir noch sehr weit in diesem Jahr mit immer wieder neuen Erkrankungen rechnen müssen.
Stefan Drews (Ochtmisser SV): Ich befürchte, dass dies nur der Anfang war und wir mit einer wesentlich längeren Spielpause rechnen müssen.
Thorsten Hanstedt (SV Eintracht Lüneburg II): Ich kann mir eigentlich kaum vorstellen, dass wir überhaupt noch die Saison abschließen werden. Ich glaube, dass sich die Situation noch dramatisch zuspitzen wird.
Andreas Blanke (MTV Soderstorf): Unser Hauptvorstand hat dazu intern auch eine längere Wettkampf- und Trainingssperre ausgesetzt, vorerst bis einschließlich 19.04.! Sollte also der Verband nicht länger als 23.03. aussetzten, werden wir nicht am Spielbetrieb teilnehmen.
Michael Schmidt (SV Karze): Schulen, Kindergärten und und und sind ja auch bis mindestens 18.04.2020 geschlossen…
Christian Kokartis (TuS Hohnstorf): Das wird sich zeigen. Es ist für alle eine besondere und neue Situation.
Edgar Zinn (SC Lüneburg): Um das zu beantworten reichen meine Kompetenzen nicht aus. Ich denke, dass die Verbände im stetigen Austausch dazu stehen und eine sinnige Entscheidung treffen. 
Matthias Merz (VfL Lüneburg): Der Zeitraum wird nicht ausreichen und mit Sicherheit deutlich verlängert werden.
Nils Krahmer (TSV Gellersen II): Nein, aber es ist ja sowieso jedem bewusst, dass die Absage über diesen Zeitraum hinausgeht.


Sollte sogar die komplette Serie einfach abgebrochen werden?
Thomas Baumgarten (TuS Neetze): Ich gehe davon aus, dass die Saison gar nicht mehr gespielt wird. Das Thema „Auf- und Abstieger“ sollte dann neutral behandelt werden. Jeder bleibt in seiner Liga. Alles andere ist unfair, denn zum jetzigen Zeitpunkt kann noch jeder Tabellenführer ins Mittelfeld abrutschen und jeder Abstiegskandidat eine Siegesserie starten.
Sven Kathmann (TSV Gellersen): Wir müssen doch nur auf den großen Sport schauen. Da wird im Moment nichts mehr in Frage gestellt. Je länger der Spielbetrieb ruht, desto kleiner wird ja auch das Zeitfenster für die Restspielzeit. Wenn die Saison abgebrochen werden sollte, müsste sie annulliert werden, da wir ja aktuell auch betroffen wären, da wir die wenigsten Spiele in der Liga haben.
Schelle Assenheimer (SV Wendisch Evern): Ich schätze das so ein, dass keine Spiele in dieser Saison mehr stattfinden werden und dann macht das Sinn.
Jens Niemann (FC Dynamo Lüneburg): Das Risiko besteht und andere Sportarten haben das bereits so entschieden.
Niklas Breese (TSV Adendorf): Das Gute ist, dass es bei uns noch nicht um Kohle geht. Viele Mannschaften haben verdammt hart gearbeitet und würden dann ohne Ertrag dastehen. Einige halten die Klass, auch wenn sie es nicht verdient gehabt hätten. Bei uns in der 2. Kreisklasse würden wir uns benachteiligt fühlen, da wir momentan ganz oben stehen. So oder so wird es Härtefälle geben, wenn die Saison nicht zu Ende gespielt werden kann.
Thomas Wiebe (Lüneburger SK): Es wird einen Zeitpunkt geben, an dem das entschieden werden muss. Das war es dann...
Daniel Mirow (MTV Handorf): Nein, das finde ich nicht, da werden einige Mannschaften um ihre Früchte gebracht, die bis jetzt eine gute Saison gespielt haben.
Stefan Drews (Ochtmisser SV): Zum jetzigen Zeitpunkt halte ich es noch verfrüht und es besteht noch die Möglichkeit die Saison zu verlängern.
Thorsten Hanstedt (SV Eintracht Lüneburg II): Mir persönlich ist es eigentlich egal!
Nils Ohmsen (TuS Reppenstedt II): Wenn ein Abbruch der Serie der beste Weg ist, die Gesundheit zu bewahren, muss man dafür Verständnis haben. Allerdings bin ich auch ein Trainer, dessen Jungs nach viel harter Arbeit gerade auf dem ersten Tabellenplatz stehen. Deswegen hoffe ich natürlich, dass wir diese Krise ohne Abbruch der Serie überstehen.
Andreas Blanke (MTV Soderstorf): Ich denke darauf wird es zumindest in den unteren Klassen hinauslaufen.
Michael Schmidt (SV Karze): Das wäre in sportlicher Hinsicht das letzte Mittel.
Christian Kokartis (TuS Hohnstorf): Das ist gerade eine sehr komplexe Situation, in der wir uns befinden. Wir müssen jetzt erst einmal abwarten, wann wir wieder spielen können und dann kann man immer noch entscheiden wie es weitergeht.
Alexander Gauk (Lüneburger SV): Das würde ich nicht gut heißen, ich würde schon wollen, dass die Serie zu Ende gespielt wird, egal wann das sein wird.
Matthias Merz (VfL Lüneburg): Das kann aus meiner Sicht nach heutigem Kenntnisstand noch nicht abschließend entschieden werden. Ideen dazu sollten entwickelt werden, wenn das Ausmaß dieser Pandemie seriös abzuschätzen ist.
Nils Krahmer (TSV Gellersen II): Niemand kann jetzt absehen, wie die Situation in einem Monat ist und entsprechend halte ich einen Abbruch für zu früh. In unserer aktuellen sportlichen Situation wäre es natürlich sehr enttäuschend, wenn die Möglichkeit auf einen Aufstieg auf diese Weise genommen wird. Auf der anderen Seite wird man den Teams auf den Abstiegsplätzen nicht gerecht, wenn man die jetzigen Tabellen oder den Stand nach der Hinrunde in die Wertung nimmt.

Malte Mäding (TuS Erbstorf): Dazu tue ich mich wirklich schwer etwas zu sagen - beide Varianten haben sicherlich ihre Befürworter bzw. Gegner. Wir sollten die Entwicklungen abwarten bevor hier vorschnell eine Entscheidung getroffen wird.

Swen Richter (TSV Mechtersen/Vögelsen): Ich sehe keine andere Möglichkeit, auch wenn es für die derzeitigen Auf- und Absteiger natürlich bitter wäre. Wir als TSV können da natürlich locker eine Meinung zu haben, weil wir irgendwo in der Tabelle im Mittelfeld stehen.


Hast du eine andere Idee, wie man mit dieser Serie umgehen sollte?
Thomas Baumgarten (TuS Neetze): Abbrechen, beenden und nächste Saison in der Staffeleinteilung weitermachen.
Jonas Kalauch (Thomasburger SV): Nö! Ich beneide die Verantwortlichen überhaupt nicht, denn gemeckert wird ja immer, egal wie verfahren wird…
Schelle Assenheimer (SV Wendisch Evern): Das vernünftigste wäre, diese Saison abzuhaken und die Neue (sofern möglich) von Null zu beginnen.
Jens Niemann (FC Dynamo Lüneburg): Ganz schwierig! Weil man hier sicherlich nicht einzelne Ligen separat betrachten kann - wenn weitere Ausfälle von Mannschaften dazukommen, wo Ansteckungen tatsächlich erfolgen, dann kann man über mehrere Wochen nicht gegeneinander spielen. Und wenn man eine Saison nicht zu Ende spielen kann, dann gibt es dafür bisher keine Patentlösung.
Marco Dierks (VfL Bleckede): Je nachdem wie lange der Spielausfall standhält, würde ich englische Wochen vorschlagen. Ansonsten muss man vielleicht durch kleine Turniere, die Auf-und Absteiger herauskristallisieren. Bei einer 16er Liga 4 Gruppen a 4 Mannschaften mit jeweils 2 Halbfinals und einem Finale.
Daniel Mirow (MTV Handorf): Warum also nicht die EM um ein Jahr verschieben und die Saison im Sommer zu Ende spielen. Das wird ja auch bei den Profis den Zeitdruck rausnehmen.
Stefan Drews (Ochtmisser SV): Vielleicht wäre eine Aufstockung der Ligen eine Lösung. Das heißt keine Absteiger, aber die Mannschaften die zum jetzigen Zeitpunkt auf einem direkten Aufstiegsplatz stehen steigen auf.
Thorsten Hanstedt (SV Eintracht Lüneburg II): Abhaken und wenn sich die Lage beruhigt hat wieder von vorne beginnen. Es ist nur Fußball! Warum nicht die Saison verlängern?
Nils Ohmsen (TuS Reppenstedt II): Egal wie man dieses Problem löst, es gibt immer unzufriedene Parteien. Bricht man ab und es zählt der aktuelle Stand, sind die Verfolger im Nachteil. Bricht man ab und verzichtet auf Auf- und Absteiger, sind die aktuellen Aufstiegskandidaten im Nachteil.
Andreas Blanke (MTV Soderstorf): Ja, man könnte die Serie zumindest ab HWL abwärts sofort beenden, und einfach ab September neu starten. Diese Situation stellt uns vor ganz andere Herausforderungen.
Michael Schmidt (SV Karze): Einfach die Serie verlängern. Meinetwegen bis in den Winter hinein, wenn es so lange ausfallen sollte und dann nächste Saison nur eine Halbserie spielen.
Christian Kokartis (TuS Hohnstorf): Vielleicht eine Art Playoffs wie im Eishockey, vielleicht Gruppenspiele mit Halbfinale und Finale.
Nils Krahmer (TSV Gellersen II): Wir sollten uns den Entscheidungen der Bundesliga anschließen. Wenn man zu dem Entschluss kommt, dass der potentielle Meister der 2. Liga nicht aufsteigen darf und entsprechend auf Millionen verzichten muss, dann kann man das als potentieller Aufsteiger einer unterklassigen Liga auch verkraften. So ärgerlich es auch ist. 

Swen Richter (TSV Mechtersen/Vögelsen): Ja, es sollte alles auf Null gestellt werden. Wir sollten mit der Saison 20/21 neu starten.


Wie geht ihr im Team mit dem Thema Corona um?
Jonas Klauach (Thomasburger SV): Wer sich selbst nicht wohl fühlt, oder sich dem Risiko nicht aussetzen möchte, soll bitte zuhause bleiben. Ansonsten haben wir den Hinweis auf die Beachtung der üblichen Hygienemaßnahmen gegeben. Übertriebenes Begrüßen und auch der Handshake muss ja nicht zwingend sein.
Jens Niemann (FC Dynamo Lüneburg): Das wird leidlich diskutiert - manche finden Unterbrechung gut, andere sehen das als übertrieben an. Wer noch nicht direkt betroffen ist, sieht das vielleicht nicht so eng. Wer Familie hat, ist da eher sensibilisiert.
Marco Dierks (VfL Bleckede): Wir vom VfL Bleckede nehmen das Thema sehr ernst!
Stefan Drews (Ochtmisser SV): Natürlich ist es Thema bei uns gewesen, aber bis Mitte dieser Woche sind wir ganz normal miteinander umgegangen. Bis auf die allgemeinen Hinweise gab es keine größeren Einschränkungen, bis das Thema am Donnerstag eine ganz neue Dynamik bekam.
Thorsten Hanstedt (SV Eintracht Lüneburg II): Um ehrlich zu sein war es kaum Thema bei uns. Die Entwicklung war so rasant, dass wir schon überrascht waren wie schnell alles ging. Am Mittwoch haben wir noch trainiert um in die Rückrunde zu starten und am Freitag war alles abgesagt.
Andreas Blanke (MTV Soderstorf): Unsicher, wie die meisten in Deutschland.
Christian Kokartis (TuS Hohnstorf): Wir hatten jetzt noch keinen unmittelbaren Fall, aber das Thema ist schon in aller Munde in der Kabine.
Alexander Gauk (Lüneburger SV): Wie wohl alle anderen auch, wir verfolgen die Ereignisse, unterhalten uns darüber, fragen uns warum bei einigen schon so eine Panik ausbricht, dass man das ganze Toilettenpapier leer kauft.
Edgar Zinn (SC Lüneburg): In diesem Moment fühlt es sich falsch an vom Team zu sprechen. Ich wiederhole mich: es geht uns alle etwas an und es geht weit über den Fußball hinaus. Daher ist wichtiger wie die Gesellschaft damit umgeht. Ich hoffe, dass jeder einzelne sich dieser Verantwortung bewusst ist, sich und seine Mitmenschen zu schützen.
Matthias Merz (VfL Lüneburg): Wie wir damit umgehen koordinieren wir gerade, der letzte Freitag war zunächst einmal ein sehr einschneidend.
Nils Krahmer (TSV Gellersen II): Wir haben das nicht explizit angesprochen, aber jeder sollte alt genug sein, um die Situation einschätzen zu können. Die Maßnahmen, die man für sich treffen kann, wurden medial hinreichend erläutert.

Malte Mäding (TuS Erbstorf): Momentan geht damit jeder für sich um, da wir ja nicht als Mannschaft zusammenkommen zur Zeit. Wir werden als Team die Vorgaben der oberen Stellen einhalten und ich gehe davon aus, dass jeder Einzelne vorsichtig und mit Bedacht agiert.

Swen Richter (TSV Mechtersen/Vögelsen): Dieses Thema wird derzeit nur in unserer Whatts-App-Gruppe diskutiert, weil wir uns ja nicht mehr treffen. Und wenn es sich auch witzig anhören sollte, die wichtigste Frage ist die, wo es Toilettenpapier zu kaufen gibt.


Hat man in einem Team wirklich eine Chance sich zu schützen?
Thomas Baumgarten (TuS Neetze): Jeder Art von Sicherheit ist illusorisch.
Schelle Assenheimer (SV Wendisch Evern): Ich glaube, man kann das ganze eingrenzen durch Maßnahmen, die bereits schon getroffen wurden oder noch werden. Aber verschont bleiben wir nicht.
Niklas Breese (TSV Adendorf): Wenn keiner krank ist, kann sich keiner sich infizieren, aber es besteht immer die Gefahr, dass jemand von außen eine Krankheit mitbringt.
Marco Dierks (VfL Bleckede): Ja! Durch Unterbindung des Trainings- und Spielbetriebs! Selbst wenn man bei einer Begrüßung sich nicht die Hände schüttelt, hat man im Training trotzdem Körperkontakt und gerade durch den Schweiß reibt man sich gerne mal im Gesicht.
Thomas Wiebe (Lüneburger SK): Nein, das zeigen die ersten Fälle in allen Spielklassen. Und das gilt natürlich auch für den Arbeitsplatz und andere öffentliche Räume.
Daniel Mirow (MTV Handorf): Das glaube ich nicht. Wenn jemand sich infiziert hat und rausgefunden wird das er positiv auf Covid 19 getestet wurde ist es meistens schon zu spät.
Stefan Drews (Ochtmisser SV): Nein, das ist nahezu ausgeschlossen.
Andreas Blanke (MTV Soderstorf): Was wir als Team tun können ist uns eine, leider unbestimmte, Weile nicht zu treffen um das Risiko etwas zu minimieren.
Michael Schmidt (SV Karze): Wie überall in der Gesellschaft und im Arbeitsleben ist natürlich auch im Mannschaftssport jeder erstmal für sich selbst verantwortlich! insgesamt, denke ich, dass wir in dieser Zeit mit der notwendigen Sorgfalt vorgehen sollten, aber nicht in Angst erstarren.
Alexander Gauk (Lüneburger SV): Ob im Team oder  wo anders, den 100-prozentigen Schutz gibt es wohl nicht. Man kann nur auf die vorgegebenen Sachen achten.
Nils Krahmer (TSV Gellersen II): Ich sehe keinen Grund, wieso man aktuell Teamevents wahrnehmen müsste.

Malte Mäding (TuS Erbstorf): Eine Umkleidekabine ist für eine solche hochübertragbare Krankheit natürlich ein Paradies...