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Saisonrückblick TUS BARSKAMP

Kreisliga (Aufstieg) + 3. Platz + 16 Punkte + 18:22 Tore

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Interview mit TuS-Trainer Mirko Eilmann

Platz 3 Aufstiegsrunde – wie fällt dein Fazit aus?

Wir haben mit dem Aufstieg in die Bezirksliga geschafft, Geschichte im Verein zu schreiben. Das Fazit ist somit kaum mit Worten zu beschreiben.

 

Habt ihr alle Ziele erreicht oder war da noch deutlich Luft nach oben?

Mit der Qualifikation zur Aufstiegsrunde war das Ziel erreicht, mit dem Aufstieg ist es nun weit übertroffen. Man kann wirklich stolz sein auf das, was die Jungs und der Verein erreicht haben.

 

Tordifferenz: Wie zufrieden bist du damit?

Leider haben uns die letzten beiden Spiele die Tordifferenz etwas verhagelt. Bis zu diesem Zeitpunkt war es jedoch absolut in Ordnung. 

 

Was hat dir besonders an deinem Team imponiert?

Mir hat imponiert, wie sich die Jungs jeden Sonntag füreinander aufgeopfert haben. Ein echtes Team, trotzdem wir sehr häufig mit einem kleinen oder gerupften Kader zu den Spielen gereist sind. Teilweise sind wir über Wochen nur mit 12-14 Leuten, inklusive mir, zu den Spielen gefahren. Daraus resultierte zudem auch oft ein spontaner Positionswechsel innerhalb des Teams, welcher durch einige sehr variabel einsetzbare Spieler jedoch gut gedeckelt wurde. Genau das ist unsere Stärke: jeder hat es so hingenommen und alles rausgehauen, egal ob auf einer oder mehreren Positionen innerhalb eines Spieles. Die Jungs haben sich einfach nicht unterkriegen lassen… In dem Atemzug auch nochmal ein großer Dank an unsere eiserne Reserve, welche uns immer wieder tatkräftig unterstützt hat.

 

Und wo siehst du die größte Baustelle?

Der Kader muss zwingend breiter werden.

 

Hat das Zusammenspiel zwischen Offensive und Defensive funktioniert?

Im Großen und Ganzen können wir mit dem Zusammenspiel zufrieden sein, jedoch ist das ein Punkt an dem man immer arbeiten kann und auch muss.

 

Standards – wie gefährlich seid ihr gewesen?

Auch an unseren Standards sollten wir arbeiten, unterm Strich hätten wir mehr aus den uns gebotenen Situationen machen können. 

 

Wie war die Trainingsbeteiligung insgesamt?

In den entscheidenden Momenten war die Beteiligung sehr gut, zwischendurch auch mal schwierig bzw. ausbaufähig.

 

Wie sehr hat euch Corona im Saisonverlauf zugesetzt?

Wir hatten zwei größere Coronawellen in der Wintervorbereitung, danach nur noch vereinzelte Fälle.

 

Hatte die Rückrunde für einige Teams zu schnell einen Testspielcharakter?

Für das eine oder andere Team war es tatsächlich so, für andere Mannschaften hingegen nicht.

 

Wie siehst du das Niveau der Liga insgesamt?

Dadurch, dass wir ein Jahr mit Aufsteiger aber ohne Absteiger hatten, glaube ich, dass es nächste Saison, wenn die Absteiger runterkommen, noch einen Tick schwieriger wird.

 

Welches Spiel hat dir am meisten gefallen – und warum?

Der 2:1-Sieg gegen Reppenstedt. Man hat gesehen, dass jeder den Aufstieg an diesem Nachmittag zuhause eintüten wollte und dementsprechend war auch die Leistung.

 

Und welches Spiel hat richtig weh getan – und warum?

So richtig weh getan hat keines, dafür war die Saison zu positiv. Die letzten beiden Spiele gegen Heidetal und Holdenstedt waren natürlich nicht so toll, sind aber mittlerweile verarbeitet. 

 

Welche Teams haben dich in der Liga überrascht?

Es tut mir für meinen Trainerkollegen Rüdiger Neumann leid, dass er und der TSV Mechtersen/Vögelsen den Gang in die 1. Kreisklasse antreten müssen. Ich hoffe, dass sie schnell wieder in der Kreisliga zu finden sind.

 

Was ist dein größter Wunsch für die kommende Serie?

Ich wünsche mir, dass sich alle genauso sehr wie ich auf das erste Jahr im Bezirk freuen und dementsprechend auch mit der gleichen Einstellung auftreten.