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Saisonrückblick TUS REPPENSTEDT 2

2. Kreisklasse (Aufstieg) + 3. Platz + 12 Punkte + 22:24 Tore

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Interview mit TuS-Trainer Nils Ohmsen

Platz 3 Aufstiegsrunde – wie fällt dein Fazit aus?

Ein sehr gutes Ergebnis, mit dem wir sehr zufrieden sein können. ABER, da wir sehr schlecht in die Aufstiegsrunde gestartet sind, gibt es natürlich auch eine gewisse Enttäuschung über diesen 3. Platz mit drei Punkten Rückstand auf einen Aufstiegsplatz.

 

Habt ihr alle Ziele erreicht oder war da noch deutlich Luft nach oben?

Die Mannschaft hat sich das Ziel gesteckt um den Aufstieg mitzuspielen, also kann man sagen wir haben unser Ziel erreicht. 

 

Tordifferenz: Wie zufrieden bist du damit?

Wir haben viel zu wenige Tore geschossen und viel zu viele Treffer gefangen. Das sind immer bescheidene Voraussetzungen für ein gutes Torverhältnis. Deshalb sind wir auch nicht zufrieden.

 

Was hat dir besonders an deinem Team imponiert?

Imponiert haben mir die Spieler, die bei fast jedem Training und Spiel waren. Oft auch trotz Schmerzen oder anderer Verpflichtungen. Einige haben alles für den Erfolg des Teams in die Waagschale geworfen. Dafür meinen Respekt.

 

Und wo siehst du die größte Baustelle?

Wir werden unsere Hausaufgaben machen.

 

Hat das Zusammenspiel zwischen Offensive und Defensive funktioniert?

Oft etwas holprig. 

 

Standards – wie gefährlich seid ihr gewesen?

Brandgefährlich. 

 

Wie war die Trainingsbeteiligung insgesamt?

Das waren zwei Welten. In der Hinrunde waren wir immer um die 20 Spieler beim Training. In der Rückrunde hatten wir Phasen, in denen wir froh waren, wenn wir 10 Spieler beim Training hatten. Das zerrt am Trainergemüt. Hier muss ich ein Riesenlob an Nils Hancke aussprechen. Seine Motivation bei der Trainingsgestaltung, auch in dieser Phase, hat mich oft wieder aufgemuntert und mitgerissen. 

 

Wie sehr hat euch Corona im Saisonverlauf zugesetzt?

Wir hatten es geschafft Corona fast zwei Jahre komplett von unserem Team fernzuhalten. Dafür hatten wir in dieser Rückrunde umso mehr Kontakt mit dem allseits beliebten Wort. Wir mussten sogar ein Spiel kurzfristig verschieben, an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an den MTV Handorf für die Hilfsbereitschaft, weil wir zu viele Ausfälle hatten.

 

Hatte die Rückrunde für einige Teams zu schnell einen Testspielcharakter?

Bei uns ging es in den letzten beiden Spielen um nichts mehr. Allerdings hat man das auf dem Feld bei beiden Teams nicht gemerkt. Die anfängliche Sorge hat sich nach unseren Erfahrungen nicht bestätigt.

 

Wie siehst du das Niveau der Liga insgesamt?

Teilweise wird mir zu viel hinten dicht gemacht und lang hinten rausgespielt, aber das ist nur meine persönliche Meinung.

 

Welches Spiel hat dir am meisten gefallen – und warum?

Da muss ich leider die Antwort aus der Winterpause wiederholen. Der Auswärtssieg in Barendorf und die Heimniederlage gegen Bleckede waren schon richtig gut.

 

Und welches Spiel hat richtig weh getan – und warum?

Am Boden zerstört waren wir nach der Hinspielniederlage gegen Ilmenau. Selbst die Gäste wussten nicht wie sie dieses Spiel gewonnen haben. Danach war Aufbauarbeit angesagt. Auch bei uns im Trainerteam.

 

Welche Teams haben dich in der Liga überrascht?

In der Aufstiegsrunde hatten wir von der ESV Lüneburg viel erwartet, aber wie ich gehört habe, hatten sie leider ähnliche Probleme wie wir.

 

Was ist dein größter Wunsch für die kommende Serie?

Nach wie vor mehr Normalität im Bezug auf Corona-Ausfälle.