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Gellersen : Verden (Sonntag, 15:00)

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Interview mit Gellersen-Trainer Sven Kathmann

Sieg in Neetze – wie fällt dein Fazit aus?

Verdienter Sieg. Respekt allerdings auch an den TuS, wie sie die zahlreichen Ausfälle an diesem Tag verkraftet haben.

 

Was hat dir am Auftritt besonders gut gefallen?

Wir haben uns taktisch gut verhalten. Die Jungs habe unsere Vorgaben umgesetzt und mit sehr viel Leidenschaft gespielt. 

 

Und was lief noch nicht wie gewünscht?

Wir hätten unsere Torchancen besser nutzen müssen. 

 

Wie groß ist die Duftmarke, die ihr gesetzt habt?

Nach der verdienten Pokalniederlage gegen Reppenstedt, war der Sieg wichtig für die Moral und Anerkenntnis unserer Art der gewählten Vorbereitung. Es war aber bislang nur ein Spiel, über Duftmarken können wir gerne nach fünf Spieltagen sprechen.

 

Werden die kommenden Spiele auch durch Corona- und Urlaubsausfälle mitentschieden, weil wichtige Spieler fehlen?

Bei uns auf jeden Fall. 

 

Wie groß ist bei euch die Lücke durch die Urlaubszeit?

Sehr groß und aus Trainersicht auch sehr unbefriedigend. 

 

Wie lange braucht ihr noch, um 100 Prozent auf den Platz bringen zu können?

Jeder einzelne Spieler versucht immer im Rahmen seiner Möglichkeiten das Beste zu geben. Als Mannschaft wird es wohl noch etwas dauern, um von einem 100 Prozent Idealbild zu sprechen. 

 

Nun Verden – was für ein Gegner kommt da auf euch zu?

Ein spielerisch top organisierter Gegner, mit einem klaren Plan bei einer super Offensive. Verden kann aus meiner Sicht unter den Top drei einlaufen. 

 

Von was für ein Match gehst du aus?

Wir müssen viel laufen, um die Offensive von Verden möglichst wenig Platz zugeben. Auch werden wir diesmal andere Räume nutzen, um uns Torchancen zu erspielen. 

 

Was stimmt optimistisch, dass ihr etwas Zählbares holt?

Heimspiel und eine kleine Euphorie.

 

Wer wird auf keinen Fall auflaufen können?

Timon Müller und Lukas Faltin sind im Urlaub. Fabian Karstens und Zia Akbari verletzt. Dazu noch einige angeschlagene Spieler, wo es sich erst kurzfristig ergeben wird, ob ein Einsatz Sinn macht. 

 

Was gibt es noch zu sagen?

Was ich diesen Sommer zum Thema Vereinswechsel, Lügen, Verlässlichkeit und Respektlosigkeit erlebt habe, ist mit Worten nicht mehr zu beschreiben. Es mangelt einigen jungen Leuten an Anstand im Umgang mit vielen Ehrenamtlichen, die sich in einem Verein Tag für Tag engagieren. Im Zeitalter von modernen Medien ist es wohl für einige junge Menschen einfacher, sich hinter einer WhatsApp Nachricht zu verstecken, als den direkten Kontakt zu suchen.