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Interview mit DSK-Trainer Mario Lehmann

Wann seid ihr in die Vorbereitung gestartet?

Am 30.06.2026.

Welche sportlichen Ziele habt ihr euch für die neue Saison gesetzt?

Unser Primärziel ist ganz klar der Klassenerhalt aus eigener Kraft. Mittelfristig wollen wir aber ebenso einen Tabellenplatz einnehmen, der aus maximal einer Ziffer besteht.

Wie schätzt du die Stärke der Liga ein?

Wir denken, dass es viele starke Teams gibt, die Aufstiegsambitionen haben. In erster Linie schauen wir aber auf uns und versuchen, unsere Stärken individuell auf den jeweiligen Gegner abgestimmt auf den Platz zu bringen.

Welche Mannschaften zählen für dich zu den Favoriten?

Für uns zählen Erbstorf und Hohnstorf zu den Favoriten.

Was sind die größten Stärken deines Teams?

Da kann ich nach einer Trainingseinheit noch nicht viel zu sagen. Aber Dahlenburg zeichnete schon immer der Zusammenhalt aus – das ist auf alle Fälle etwas Besonderes. Außerdem kann ich sagen, dass ich selten eine Truppe gesehen habe, die nach der ersten Trainingseinheit noch so kontrolliert und kreativ die Bierflaschen geöffnet hat.

In welchen Bereichen siehst du noch Verbesserungspotenzial?

Es geht immer noch besser. In erster Linie wünschen wir uns aber eine konstant hohe Trainingsbeteiligung, um stetig an uns arbeiten zu können. Auch Joschua und ich müssen offen für jede Situation sein und bereit sein, ständig dazuzulernen.

Wie schwer wird es, die Leistung der Vorsaison zu toppen?

Wenn es einfach wäre, wäre unser Ziel höher gesteckt. Mit den Jungs glauben wir aber, dass wir auf einem guten Weg sind.

Welche Art von Fußball wollt ihr spielen?

Wir wollen mutigen, intensiven und mannschaftlich geschlossenen Fußball spielen. Wichtig ist uns, dass jeder für jeden arbeitet und wir als Team auftreten – unabhängig vom Gegner.

Wer hat den Verein verlassen?

  • Dustin Heyni (TuS Neetze)

Welche Neuzugänge gibt es?

  • Maher Kehder (TuS Reppenstedt)
  • Kevin Berthold (Vastorfer SK)
  • Mohamed Zaiour (Vastorfer SK)
  • Timo Raffenberg (Vastorfer SK)
  • Nico Kautz (Vastorfer SK)
  • Marvin Hoffmann (Thomasburger SV)
  • Josue Ruiz (TuS Neetze)
  • Dominik Jöhnck (aus der eigenen JSG aufgerückt)

Was hat sich auf der Trainerbank verändert?

Als neues Trainerteam möchten wir frische Impulse setzen und den Spaß sowie die Freude am Fußball, an der Gemeinschaft und am gesamten Umfeld noch weiter fördern. Für uns ist Mannschaft nicht nur ein Wort, sondern vielmehr eine Einstellung. Sie bedeutet Zusammenhalt, Vertrauen, gegenseitigen Respekt und füreinander einzustehen – auf und neben dem Platz. Wenn wir es schaffen, diese Werte jeden Tag zu leben, sind wir überzeugt, dass sich der sportliche Erfolg ganz von allein entwickeln wird.

Was hat sich im Staff verändert?

Marc Schulz wird die Interimsleitung der neu geschaffenen Position des Sportlichen Leiters übernehmen und uns in vielen Belangen fernab des Platzes unterstützen.

Jonas Meyer, der bis zuletzt die Betreuungsfunktion innehatte, hat gestern verkündet, eine Pause vom Fußball und von der Betreuung einzulegen. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal herzlich für all das bedanken, was er in der vergangenen Zeit für die Mannschaft geleistet hat.

Somit müssen wir leider sagen, dass wir derzeit ohne Teambetreuer dastehen. Falls du das hier liest und dir denkst: „Darauf hätte ich Bock!“, dann melde dich gerne bei uns. Du bist herzlich willkommen!

Vervollständige bitte diesen Satz: Am Ende der Saison 2026/27 sind wir zufrieden, wenn …

… wir unser Ziel, den Klassenerhalt aus eigener Kraft, erreicht haben und als Mannschaft sportlich sowie menschlich den nächsten Schritt gemacht haben.

Was gibt es sonst noch zu sagen?

Wir freuen uns auf die neue Saison, hoffen auf eine verletzungsfreie Vorbereitung und bedanken uns schon jetzt bei allen Unterstützern, Sponsoren, Fans und dem Team unseres Vereinsheims, die uns Woche für Woche begleiten. Besonders freuen wir uns darauf, gemeinsam mit den Jungs und dem gesamten Umfeld etwas aufzubauen. 

Ein weiterer und ganz besonderer Dank gebührt den zahlreichen Ehrenamtlichen. Ihre Arbeit läuft oft im Hintergrund ab und wird aus unserer Sicht viel zu selten wertgeschätzt. Ohne ihren Einsatz wäre ein funktionierendes Vereinsleben in dieser Form nicht möglich.