SV Eintracht : TuS Neetze 0:4 (0:0)



SVE-Trainer Philipp Zimmermann verzichtete gegen den TuS auf einige Stammkräfte, um diese für das wichtige Spiel am Samstag gegen den SV Wendisch Evern zu schonen. Allerdings konnte man sich nach den 90 Minuten die Frage stellen, ob diese Spieler es besser gemacht hätten! Die SVE verdient trotz der am Ende klaren Niederlage eine Menge Respekt, denn das Team bot dem haushohen Favoriten lange Paroli! 

Auf dem engen und recht dunklen B-Platz gingen die Hausherren engagiert in die Zweikämpfe, verteidigten mit viel Herzblut, hatten dabei sogar die eine oder andere Möglichkeit, sich spielerisch zu befreien. Und die SVE köpfte nach einem Eckball sogar das 1:0, der Treffer wurde aber wegen Foulspiels aberkannt. Der TuS Neetze hatte im ersten Durchgang die eine oder andere gute Chance, diese wurden aber leicht fertigt vergeben oder der letzte Pass kam nicht an. =:0 zur Halbzeit – absolut gerecht.

Nach der Pause machte die SVE genauso weiter, kämpfte um jeden Ball – allerdings war man im Offensivspiel zu ungefährlich, dazu technisch manchmal etwas limitiert. Nach und nach kam Neetze besser in die Partie, die Chancen häuften sich – der Treffer zum 0:1 durch Mehl per Kopf nach einem Eckball (63.) lag in der Luft, auch wenn der Ball haltbar erschien. Zehn Minuten später traf Alak mit einem Freistoß aus halblinker Position direkt in die lange Ecke. Auch hier sah die Eintracht nicht wirklich gut aus. Die Tore zum 0:3 von Mehl per Elfmeter (79.) und Hämmerling (81.) waren nur noch Beiwerk.

Fazit: Ginge es nur nach dem Einsatz, dann hätte sich die SVE einen Punkt verdient gehabt. So geht  der Sieg für den TuS in Ordnung, auch wenn es keine Glanzleistung war, fiel aber sicherlich zu hoch aus.